Opel GT Concept

Lernwilliges Concept Car

Der Opel GT Concept wird zum besten Kumpel des Fahrers

Der Opel GT Concept feiert seine Weltpremiere auf dem 86. Genfer Automobilsalon (3. bis 13. März 2016). Das Design des Sportwagens ist reduziert auf das Wesentliche, Präzision pur. Eine besondere Innovation sind die grossen Türen mit den integrierten Seitenscheiben, die einen nahtlosen Übergang zwischen Glas- und Lackfläche zeigen. Die Sportwagen-Studie ist avantgardistisch und puristisch zugleich, verzichtet auf alles, was die reine Form stört. So finden sich am GT Concept weder Türgriffe, noch Aussenspiegel oder Scheibenwischer.

Auch für den Innenraum hat Opel zahlreiche Innovationen angekündigt: Knöpfe sucht man vergeblich, bedient wird der Sportwagen ausschliesslich über die Spracheingabe und ein zentral angeordnetes Touchpad. Die Human Machine Interface (HMI) – also die Schnittstelle von Mensch und Maschine macht das Fahrzeug zum besten Kumpel des Fahrers:  Das adaptive System wartet darauf, den Fahrer kennenzulernen und sich seinen Bedürfnissen anzupassen. Das Auto stellt sich also auf den Fahrer ein, nicht wie sonst üblich anders herum. Daraus entsteht ein Dialog, in dem das Auto mit charmant klingender Stimme antwortet und proaktiv beispielsweise die richtige Musik, Streckenführung oder Klimatisierung für den Augenblick anbietet. Das Opel-HMI ist wie ein Freund auf dem Beifahrersitz, der spürt, ob gerade Hip-Hop oder Chill-Out angesagt ist. Dafür lernt die Software aus jedem Kommando, jeder Lenkradbewegung, jeder Einstellung, über Tage, Monate und Jahre, was der Pilot am liebsten wann wie hätte, um diesen bestmöglich zu entlasten. In der Praxis ist dies bereits von selbstlernenden, adaptiven Automatikgetrieben bekannt, deren Steuerung sich dem Stil des jeweiligen Fahrers anpasst und entsprechend sportlich oder sparsam die Gangstufen wechselt. Hinter dem adaptiven HMI steckt ein ganzheitlicher Ansatz, bei dem eine Fahrzeugbedienung wie aus einem Science-Fiction-Film der Realität ein gutes Stück näher rückt.

 

Frontmittelmotor sorgt für tiefen Schwerpunkt


Der Opel GT Concept tritt auf dem Genfer Automobilsalon auch in die Fussstapfen des berühmten Opel Experimental GT, ein rassiges Coupé aus dem Jahr 1965. Die Publikumsreaktionen waren tatsächlich so überwältigend, dass der serienreife Opel GT bereits drei Jahre darauf bei den Händlern stand. Der Rest ist Geschichte! Den Pioniergeist von Opel verkörpert nun erneut der GT Concept.

Unter der lange Motorhaube steckt ein Frontmittelmotor. Der Fahrzeugschwerpunkt liegt somit tief und mittig – ideal für ein sportliches Handling und beste Kurvendynamik. Beim Opel GT Concept ist ein drehmomentstarker Einliter-Dreizylinder-Turbomotor eingebaut, der im Sporttrimm 145 PS leistet und ein maximales Drehmoment von souveränen 205 Newtonmeter entwickelt. Keine überragende Leistung, aber der Hecktriebler ist nur knapp 1000 kg schwer….Tempo 100 schafft der Kleine in weniger als acht Sekunden.

Newsletter abonnieren
17 Feb 2016