Maserati Levante

Luxus-SUV mit Dreizack

Maseratis erstes SUV auf Basis des Ghibli

Bei Maserati geht die Sonne auf: Am Wochenende präsentierte der Italienische Autohersteller ihren ersten SUV, die Maserati Levante. Mit dem Levante, auf Italienisch Sonnenaufgang, will die Marke von SUV-Boom profitieren. Als Basis dient der Ghibli, zu sehen ist das Auto in Genf.

Die Italiener erweitern damit ihre Produktpalette um ein neues Segment. Das Design des Levante zeigt Charakter: Bullig gezeichnet, mit einem bösen, weit aufgerissenen Kühlergrill, messerscharfen Scheinwerferschlitzen. Auf der Seite die drei berühmten Luftauslässe an dem vorderen Kotflügel, die trapezförmige C-Säule mit dem Saetta-Logo und die grossen, rahmenlosen Seitenfenster. Das Heck wird von einer schräg stehenden Heckscheibe und der stromlinienförmigen Kontur beherrscht, wie sie beide typisch für einen Hochleistungssportwagen sind. Dazu gibts weit ausgestellte Kotflügeln über dicken Hinterrädern. Damit soll der Levante gegen Autos wie Porsche Cayenne, den BMW X6 und vor allem gegen den neuen Jaguar F-Pace bestehen.

Alle Versionen mit Allrad

Auf technischer Seite verbindet der Levante herausragende On-Road-Fahreigenschaften, die dem typischen Performance-Niveau von Maserati entsprechen, mit exzellentem Handling auf schwierigem Untergrund sowie im Gelände.  Eine wichtige Rolle spielt dabei die Serienausstattung des neuen Maserati SUV: Alle Versionen verfügen über eine mehrfach einstellbare Luftfederung mit ausgeklügelter elektronischer Dämpferkontrolle, das intelligente Allradsystem Q4 und ein speziell auf den Levante abgestimmtes 8-Gang-Automatikgetriebe.

Für den nötigen Antrieb des Levante sorgen durchzugsstarke Diesel- oder Benzinmotoren, die allesamt die Euro6-Norm erfüllen.

Der Levante wird im Turiner Mirafiori-Werk produziert – von dort sind die ersten Maserati Levante bereits vom Band gelaufen. Die Markteinführung ist zunächst im Frühjahr für Europa und später weltweit geplant. (pd/nr)

 

22 Feb 2016