Aston Martin V12 Vantage S

Die Handschaltung kommt

Ab dem Modelljahr 2017 bietet Aston Martin für den V12 Vantage S ein manuelles 7-Gang Getriebe an.

Das neue 7-Gang Getriebe wird über eine sogenannte «Dogleg»-Anordnung verfügen. Dabei befindet sich dort, wo normalerweise der zweite Gang liegt, der erste Gang. Dies hat den Vorteil, dass die Gänge, welche man zum Fahren benötigt, schöner in der H-Kulisse liegen. Insbesondere der Wechsel zwischen den Gängen zwei und drei geht so deutlich schneller von der Hand.

«Wir sind alles Enthusiasten»

Zum Einbau des manuellen Getriebes meint Ian Minards, Direktor der Produktentwicklung, folgendes: «Wir sind alles Enthusiasten hier bei Aston Martin. Autos zu bauen, die etwas Aussergewöhnliches bietet, ist das, was wir tun bei Aston Martin. Technologie treibt uns vorwärts, aber wir verstehen die Wichtigkeit der Tradition.» Der Mann weiss, wovon er spricht und übt gleichzeitig einen Seitenhieb in Richtung Konkurrenz aus. Im Segment der Supercars ist die klassische Handschaltung beinahe komplett verschwunden. Aston Martin tritt somit in eine Lücke, welche die anderen selber kreiert haben.

Vollgas beim Hochschalten

Das der V12 Vantage S beim Runterschalten die Umwelt mit einem Zwischengasstoss informiert, ist Ehrensache. Dabei ist dies bloss ein angenehmer Nebeneffekt, denn es geht darum, dass der Fahrer möglichst schnell die Gänge wechseln kann. «AMSHIFT» nennt Aston Martin diese Funktion, die noch ein Ass im Ärmel hat. Beim Hochschalten kann der Fahrer voll auf dem Gas bleiben, während die Elektronik dafür sorgt, dass der Motor nicht in den Begrenzer saust. So fällt der Effekt der Zugkraftunterbrechung beim Hochschalten noch viel geringer aus. Der V12 Vantage S mit Handschaltung ist ab dem dritten Quartal 2016 erhältlich.

Text: Koray Adigüzel / Pressedienst

Bilder: Aston Martin

06 Apr 2016