VW Golf GTI

40 Jahre GTI

Der Blick zurück auf 40 bewegende Jahre GTI-Geschichte.

Der Countdown läuft: Am 4. Mai beginnt das 35. Wörthersee-Treffen.
Zehntausende GTI-Fans werden dabei im malerischen Reifnitz am Südufer des Wörthersees eine gigantische Party feiern. Volkswagen bringt alle sieben Golf GTI-Generationen und den neuen Golf GTI Clubsport mit zu diesem Festival. Doch damit nicht genug: Im Rahmen des legendären GTI-Treffens wird Volkswagen in einer Weltpremiere eine noch schärfere Variante des «Clubsport» präsentieren. Der bislang stärkste Serien-Golf wird bereits im Herbst als limitierte Sonderedition in der Schweiz durchstarten. Details wird Volkswagen vor Ort präsentieren, doch eines stehts bereits fest: Mit einer Leistung von 310 PS ist es der stärkste GTI aller Zeiten.

40 Jahre Golf GTI - eine schnelle Retrospektive

Golf GTI I / 1976. Sechs Männer schmieden 1974 den Geheimplan, einen «Sport-Golf» zu entwickeln. Sie tragen das Projekt durch alle Instanzen. An welchem Tag des Jahres 1976 der erste Serien-GTI gebaut wurde, ist heute
nicht mehr eindeutig nachzuvollziehen. Fakt ist, dass er mit seinen 110 PS und 182 km/h Höchstgeschwindigkeit die Welt der Kompakten aufmischte. 1983 debütiert mit dem 112 PS starken «Pirelli-GTI» die erste Sonderedition.

Golf GTI II / 1984. Ein Jahr später kommt der Golf GTI II auf den Markt. Immer noch 112 PS stark, setzt er den Kurs der ersten Generation konzeptionell fort. Aus einem Newcomer ist so ein Klassiker geworden. 1984 geht die Leistung durch die Einführung des Katalysators kurz auf 107 PS zurück. Zwei Jahre später kompensiert Volkswagen den Leistungsverlust mit einem neuen 16V-Motor, der mit 129-Kat-PS an die Agilität des Ur-GTI anknüpft. 1990 lässt ein G-Lader im Golf GTI G60 die Leistung auf 160 PS schnellen.

Golf GTI III / 1991. Die dritte Generation geht an den Start. Los geht es mit 115 PS. Ein Jahr später klettert die Leistung mit einem neuen Vierventiler auf 150 PS. 1996 bereichert eine Turbodiesel-Version mit 110 PS die GTI-Idee; erst Jahre später werden sich Otto und Diesel endgültig in GTI und GTD trennen. Ebenfalls 1996 kommt das Jubiläumsmodell «20 Jahre GTI» auf den Markt.

Golf GTI IV / 1998. Die 1998 eingeführte vierte GTI-Generation tritt sehr zurückhaltend auf. Technisch ist der 150 PS starke Golf GTI VI ein Auto, das mit seiner Agilität und Qualität den Wettbewerb auf Distanz hält. Die
Benziner – Vier- und (einmalig) Fünfzylinder – leisten bis zu 170 PS, die Diesel bringen es auf maximal 130 PS. 2001 leitet das 180 Turbo-PS starke Sondermodell «25 Jahre GTI» eine Renaissance der sportlichen Ikone ein.

Golf GTI V / 2004. Mit dem Debüt der fünften Generation feiert der Golf GTI 2004 ein grandioses Comeback. Mit deutlich geschärfter Optik, einem 200-PS-Turbomotor und besseren Fahreigenschaften katapultiert er die GTI-Idee in die Zukunft. Zum 30. Geburtstag des Kultsportlers schenkt Volkswagen seinen Fans 2006 den 230 PS starken «30 Jahre GTI». Identisch motorisiert, geht 2007 die Reinkarnation des «Pirelli-GTI» an den Start.

Golf GTI VI / 2009. Mit der sechsten Generation folgt 2009 ein Golf GTI, der mit einer elektronischen Quersperre (XDS) das Thema Traktion neu definiert. Ein nun 210 PS starker GTI, der noch mehr Spass macht. Ein GTI, der mit
einer neu konzipierten Abgasanlage auch hörbare Dynamik bietet. Erstmals gibt es ihn zudem als Cabrio. Die Krönung dieser Generation kommt 2011 zum 35. Geburtstag auf den Markt: der «Golf GTI Edition 35» mit 235 PS.

Golf GTI VII / 2012. In zwei Leistungsstufen startet 2012 die siebte GTI-Generation durch. 220 PS entwickelt die Grundversion, 230 PS der Golf GTI Performance. Und der ist mit einer neuen Vorderachs-Differenzialsperre ausgerüstet. Auf dieser Basis folgt Anfang 2016 der per Boost bis zu 290 PS/213 kW starke Golf GTI Clubsport. Er verwischt die Grenzen zum Motorsport. Die in wenigen Tagen am Wörthersee präsentierte Sonderedition des Golf GTI Clubsport wird sie nun auflösen.

Text: Pressedienst / Koray Adigüzel

Bild: Volkswagen

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26 Apr 2016