Faire Verkehrsfinanzierung

Warum der AGVS für ein «Ja» ist

Der Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) liefert seine Argumente für ein «Ja» zur Milchkuh-Initiative.

Bei der Milchkuh-Initiative gehe es über die künftige Finanzierung des Schweizer Strassennetzes hinaus um einen grundsätzlichen Richtungsentscheid in einem absolut zentralen Punkt unserer Verkehrsinfrastruktur – und damit um die entscheidende Frage, ob die Schweiz ihr Strassennetz für die Zukunft fit machen will oder nicht. «Wer nicht will, dass die Schweiz den Anschluss an die Zukunft verpasst», sagt AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli, «stimmt am 5. Juni Ja». Für Wernli sei dies nicht nur ein verkehrspolitischer, sondern vor allem auch ein strategischer Entscheid.

Wirtschaftliche Zukunft

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes sei untrennbar mit einer leistungsfähigen Strasseninfrastruktur verbunden. Die Wirtschaft sei zwingend auf eine funktionierende, sichere und auf die künftige Entwicklung ausgelegte Infrastruktur angewiesen. Wer will, dass die Schweizer Wirtschaft und das Gewerbe auch künftig noch konkurrenzfähig sind, komme nicht umhin, der Initiative und ihrem Anliegen zuzustimmen. 

Mit- statt Gegeneinander

Der AGVS hält es darüber hinaus nicht für konstruktiv, den öffentlichen Verkehr gegen den individuellen Verkehr auszuspielen. Wernli weist jedoch auf die Tatsache hin, dass die Entwicklung des öffentlichen Verkehrs über den vom Volk angenommenen Fonds für die Finanzierung und den Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI) bereits geregelt ist, während die Zukunft des Nationalstrassen und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) im Rahmen der aktuellen parlamentarischen Behandlung noch stark unsicher sei.

Text: Pressedienst / Koray Adigüzel

Bild: AGVS

20 Mai 2016