GV auto schweiz

Ohne Verkehr kein wirtschaftliches Wachstum

Im Emil Frey Classics Center in Safenwil fand die Generalversammlung der Vereinigung der Schweizer Automobilimporteure auto-schweiz statt. Zentrales Thema war die Volksinitiative «für eine faire Verkehrsfinanzierung».

«Am 5. Juni können wir einen grossen Schritt nach vorne machen und der Strasseninfrastruktur die für die Bewältigung der kommenden Herausforderungen nötigen Mittel zusprechen», rief auto-schweiz-Präsident François Launaz den Mitgliedern und Gästen in seiner Rede zu. Im Anschluss verdeutlichte Thierry Burkart, Aargauer FDP-Nationalrat und Vizepräsident des TCS, Missverhältnisse wie beispielsweise eine Flächenabdeckung der Nationalstrassen von 2,5 Prozent der Fläche sämtlicher Strassen. «Sie wickelt jedoch 43 Prozent des gesamten Strassenverkehrs ab und ist damit mit Abstand die wichtigste Verkehrsader in unserem Land», so Burkart. Für Unterhalt, Ausbau und Fertigstellung des Nationalstrassennetzes fehle aber das Geld. Der Bundesrat verwies auf eine Finanzierungslücke von jährlich 1,3 Milliarden Franken. Mit dem «ja» zur Initative können notorische Engpässe beseitigt werden.

Als neues Mitglied wurde EvoBus Schweiz an der GV aufgenommen. AMAG-CEO Morten Hannesbo wurde für weitere drei Jahre in den fünfköpfigen Vorstand von auto-schweiz gewählt und als Vizepräsident bestätigt. Neu wurde Kurt Egloff, Präsident und CEO der BMW (Schweiz) AG, in das Gremium aufgenommen. Er übernimmt das Amt von Bruno Suter, Direktor Vertrieb der BMW (Schweiz) AG. Die weiteren Vorstandsmitglieder neben François Launaz sind Philipp Rhomberg, Emil Frey Gruppe, und Marcel Guerry, Mercedes-Benz Schweiz AG, welcher zudem als Vizepräsident von auto-schweiz amtet.

Text: Pressedienst / Claudia Schlatterer
Bilder: CS

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25 Mai 2016