Mercedes E-Klasse T-Modell

Der Luxus vom Raum

Die Kombiversion der E-Klasse steht in den Startlöchern. Bekannte Technik trifft auf viel Nutzwert. Doch es gibt ein Aber…

Mercedes reklamiert für sich, dass das T-Modell nach wie vor über den grössten Laderaum seiner Klasse sowie die grösste Kopf- und Ellbogenfreiheit besitzt. Das mag stimmen, doch der Kofferraum ist geschrumpft. Die sportlichere, sprich abfallende Dachlinie kostet ein paar Liter. Während das Vorgängermodell noch 695 - 1950 Liter einladen konnte, sind es jetzt noch 670 - 1820 Liter. Immer noch mehr als genug, aber eben weniger. Dafür gibt es den Kombi ab Ende Jahr erstmalig optional als Siebenplätzer.

Sieben Motorisierungen ab Marktstart

Im Gegensatz zur Limousine, bei denen die Motoren beim Marktstart eher beschränkt waren, sind beim Kombi bereits diverse Motorisierungen verfügbar. So stehen drei Dieselmotoren von 150 bis 258 PS sowie drei Benziner von 184 bis 333 PS zur Wahl. Die sportliche Speerspitze stellt vorläufig der E43 AMG mit seinen 401 PS dar. Es ist der erste 43er Motor, der anstelle von 367 PS deren 401 leistet.

Lademeister

Doch nicht nut Zahlen, sondern auch der Nutzwert machen einen guten Kombi aus. Mercedes gibt an, dass eine Europalette bequem in das T-Modell passt, weil der Kofferraum besonders praktisch geformt ist. Wir finden vor allem die gewaltige Zuladung von 745 Kilo beeindruckend, damit kann ordentlich transportiert werden. Damit die Hinterachse stabil bleibt, ist eine Luftfederung mit Niveauregulierung hinten serienmässig, optional ist rundum eine Luftfederung erhältlich. Auch die Anhängelast von 2100 Kilo kann sich für einen Kombi sehen lassen.

Hightech an Bord

Selbstverständlich ist auf Wunsch das volle Technik-Arsenal an Bord, welches auch bei der Limousine erhältlich ist. Mit dem sogenannten Drive Pilot kann das E-Klasse T-Modell teil-autonom fahren. Der Kombi kommt im Sommer auf den Markt, die Schweizer Preise stehen noch nicht fest.

Text: Pressedienst / Koray Adigüzel

Bilder: Daimler

07 Jun 2016