Rallye München - Barcelona

Der Start in München

Es geht los! Die beiden Piloten sind in München gestartet und berichten von ihrer ersten Etappe. Nennenswerte Zwischenfälle bleiben aus – noch.

Am Mittag machten wir uns auf den Weg nach München. Am Abend war dann die Akkreditierung im Englischen Garten. Dabei bekam jedes Team seine Sticker - 2x Logo der Rally, 2x Startnummer, 1x Website und 1x ein Kleber für Missionen – über die wissen wir aber noch nichts, denn diese gehen erst morgen los... wir sind gespannt! Dazu je ein T-Shirt, einen Fahrerpass und das Rallybooklet. Am spannendsten war aber, die Autos der anderen Teilnehmer zu begutachten. Wir sind also weder jene mit dem auffälligsten, noch jene mit dem kleinsten Auto. ;-)

Der frühe Vogel…

Um 05:00 Uhr war Tagwache. Möglichst leise das Zelt zusammen räumen und dann los zum Treffpunkt an der Seenplatte am Langwiedersee. Der liegt selbstverständlich noch auf Münchner Boden. Dort wurde dann das 1. Morgenbriefing. Dabei wurden noch einmal allgemeine Informationen und – ganz wichtig – das Couvert abgegeben. Dieses bekommen wir nun jeden Morgen. Es enthält den Treffpunkt für den nächsten Morgen, Streckenvorschläge (welche nicht verbindlich sind) sowie den Kleber für die jeweilige Stadt – heute für München. Wir planten dann im Auto unsere individuelle Route. Der Plan war folgender: zuerst wieder auf die Autobahn, um schnell von München nach Feldkirch zu kommen. Dann via Vaduz zurück in die Schweiz. Über Chur den Oberalppass befahren und über den Gotthard ins Tessin. Gemütlich am Lago Maggiore entlang.

Keine Energie für den Ausgang

Spontan beschlossen wir dann aber, lieber den Lukmanierpass zu nehmen, da wir eine Abzweigung verpasst haben. Das war sehr gut, denn der heutige Tag wurde auch so lang genug, 730 Kilometer wurden zurückgelegt. Das eigentliche Ziel heute war Mailand. Da der Treffpunkt morgen aber ca. 1,5 Stunden von Mailand entfernt im Piemont liegt, haben wir beschlossen, unsere Übernachtung ebenfalls in dieses Gebiet zu verlegen. Für den Ausgang hätten wir sowieso keine Energie mehr und so können wir etwas ausschlafen. Glücklicherweise hatte der Campingplatz noch ein Plätzchen frei und wir konnten mit einem anderen Team, welches die gleiche Idee hatte, den Abend geniessen. Nach dem Ausflug durch die Bündner und Tessiner Berge war das flache Land in Italien ein krasser Gegensatz. Im Piemont könnten wir aber gemütlich die Weinberge hinauffahren. Wir haben erstaunlich viel Zeit auf der Autobahn verbracht, was für uns aber trotzdem notwendig war, um in geeigneter Zeit anzukommen.

Viele coole Impressionen, auch die Autos der anderen Teilnehmer, sind in der Bildergalerie ersichtlich.

Text: Christoph Kempf / Jasmin Suter

Bilder: Christoph Kempf

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17 Jul 2016