Rallye München - Barcelona

Spanien ist erreicht

Das Team setzt seinen Weg ohne Zwischenfälle vor. Die heutige Mission wurde vorsichtshalber ausgelassen.

Der heutige der Treffpunkt war am Ufer des Lac du Salagou. Dort erfuhren wir, dass der Querlenker von gestern leider nicht repariert werden konnte. Das Team fährt nun mit einem Hybrid-Ersatzauto weiter. Ansonsten nichts Spezielles. Die einzige Schotterpiste, die heute im Angebot war, war eine mit Querrillen und starkem Gefälle. Nichts, was wir unserem Micra antun wollten. Wie wir später im Gespräch mit anderen Teams feststellten, war das die richtige Entscheidung, denn die Piste war «fast unfahrbar». Die Wasserflasche, die wir mit Verspätung gegen die Büroklammer getauscht haben, brachte uns den zweiten Stern ein.

Ein Foto mit einem Beamten

Die heutige Mission, ein Foto mit Polizisten oder Grenzbeamten mit unserem Auto, haben wir beschlossen auszulassen, sofern wir nicht gerade an eine passende Situation ranfahren. Dies war natürlich nicht der Fall und als wir an der Grenze zu Spanien das Fenster runterliessen, um zu fragen, wurde nur gelacht und mit «Avanti, Avanti» weitergewunken. Nun, wir wollten sie ja nicht gleich auffordern uns auseinander zu nehmen und deshalb haben wir es dann gelassen.

Schneller als ein BMW

Auf ging's durch Salasc, Lamalou nach St.-Pons-de-Th. Auf dem Weg nach Trausse via Ferrals-l.-Montagnes waren schöne Strassen durch Wälder und einige Richtungsunsicherheiten zu bewältigen. Von dort ging es weiter durch Carcassonne, Limoux und Quillon nach Ax-les-Thermes. Auf dieser Route fanden wir uns plötzlich im Konvoi mit einem Subaru Impreza Kombi und einem BMW E30 wieder. Wir dürfen stolz sagen, dass der Micra auf dieser Passstrasse locker mithalten konnte und wohl auch schneller wäre, besonders als der BMW. Zu dessen Verteidigung: Er war mit einem Passagier und entsprechend mehr beladen.

Spritpreise wie in alten Zeiten

Hinauf nach Andorra mussten wir zum Schutz vor Überhitzung wieder die Heizung voll aufdrehen. So machten wir nicht den ganzen Pass, sondern nahmen die Abkürzung durch den Tunnel. In Andorra hätten wir am liebsten einen Tanklastwagen organisiert. Der Liter Benzin Bleifrei 95 kostet gerade mal 85 Cent! Da es uns ansonsten nicht so gefiel, fuhren wir gleich wieder weiter nach Spanien. Von Andrall nach Sort zog sich der Weg. Hier wurden die Farben satter und die Felsen röter. Nach Sort hinunter wurde es wieder mehr grün und der Weg nach Espot führte grösstenteils einem Fluss entlang. Glücklicherweise ist es hier auch wieder etwas kühler als in Andorra mit seinen 37°C.

Die heutigen Impressionen sind wie üblich in der Bildergalerie.

Text: Christoph Kempf / Jasmin Suter

Bilder: Christoph Kempf

20 Jul 2016