Fahrzeugsicherheit

Die Evolution bei Seat

Von der Kopfstütze bis zum Notbremsassistenten – die Evolution der Fahrzeugsicherheit.

Airbags und Kopfstützen sind heute eine Selbstverständlichkeit. Doch das war längst nicht immer so. Javier Luzon, Leiter Passive Sicherheit bei Seat, erinnert sich: «Der Seat 600 hatte noch nicht einmal Kopfstützen.» Diese leisten heute einen wichtigen Beitrag, indem sie einem Schleudertrauma vorbeugen oder dessen Folgen vermindern. Airbags hatten sich sogar erst im Laufe der 90er Jahre durchgesetzt, weshalb der Seat Ibiza heute sechs Airbags serienmässig hat. Der Seat 600 hatte damals natürlich keinen einzigen.

Die Bremsleistung ist heute viel besser

Frühere Modelle besassen Trommelbremsen, welche viel schwächer bremsten als die heutigen Scheibenbremsen. Ausserdem verfügten alte Modelle nicht über ein ABS, welches heute die Kontrolle über das Fahrzeug bei einer Vollbremsung ermöglicht. Nicht zu vernachlässigen sind heute die deutlich breiteren Reifen, welche durch ihre grössere Aufstandsfläche dazu beitragen, dass die Seitenführungskräfte besser auf die Strasse übertragen werden.

Vorausdenkende Fahrzeuge

Zu Zeiten des Seat 600 schienen Assistenzsystemen, wie sie heute üblich sind, undenkbar. Genauso scheinen selbstständig agierende Fahrzeuge heute utopisch, doch im Laufe der Zeit wird sich diese Vorstellung möglicherweise etablieren. «Der nächste Schritt in der Evolution wird sein, dass eventuell eintretende Ereignisse vom Auto vorhergesehen werden und dieses dann selbstständig reagiert», so Luzon.

Text: Pressedienst / Koray Adigüzel

Bild: Seat

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13 Sep 2016