Volkswagen I.D.

Die Kristallkugel

Mit dem I.D. wagt VW anlässlich der Messe in Paris einen Blick in die Zukunft – und sie ist sowohl elektrisch, als auch vollautomatisiert.

VW geht in die Offensive und spricht tatsächlich davon, dass der I.D. im Jahr 2020 serienreif sein soll – mit einer Reichweite von bis zu 600 Kilometern zum Preis von einem gut ausgestatteten VW Golf. Darüber hinaus geht der Hersteller noch einen Schritt weiter, denn das Konzept-Auto verfügt bereits über einen vollautomatisierten Modus. Dieser soll ab dem Jahr 2025 serienreif sein.

Das VW-Emblem hat eine Bedeutung

Berührt man das VW Emblem während der Fahrt, zieht sich das Lenkrad zurück und der Autopilot wird aktiviert. Der Loung-artige Innenraum soll nicht mehr nur Arbeitsplatz für den Fahrer sein, sondern auch ein Ort, an dem man sich zurückziehen und entspannen kann. Mobilität mit dem Auto bedeutet nicht mehr zwingend, selber aktiv am Geschehen beteiligt zu sein.

Personalisierung

Wer in Zukunft einen Volkswagen fährt, bekommt seine eigene Volkswagen ID. Die ID ist ein individuelles Profil, in dem die persönlichen Sitz- und Klimaeinstellungen, die favorisierten Radiosender und Songs, die Einstellungen des Soundsystems, des Aussensounds (das wird noch ein grösseres Thema werden…), die Konfiguration des Navigationssystems, die Art der Ambientebeleuchtung sowie die Kontaktdaten aller Freunde und Geschäftspartner gespeichert sind. Abgerufen wird dieses Profil sicher über eine Cloud. Deshalb erkennt I.D. via Smartphone - den Digital Key - welche Person gerade hinter dem Lenkrad Platz nehmen wird. Das Auto wird sich auf die Person einstellen, die es betreten wird, und wird somit ein personalisierter Raum.

I.D. als Volumenmodell

VW betont deutlich, dass der I.D. kommen wird und es soll ein Volumenmodel werden, ein Auto für alle, welches für die Masse erschwinglich wird. Es soll nichts Geringeres als die Mobilität für morgen einleiten – so wie der Käfer anno dazumal dafür gesorgt hat, dass die breite Masse mobil wird.

Text: Pressedienst / Koray Adigüzel

Bild: Michael Lux

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30 Sep 2016