Mini Countryman

Der neue Maxi-Mini

Alt vs. Neu
Alt vs. Neu
Der neue Countryman S
Der neue Countryman S
Der neue Countryman S
Der neue Countryman S
Der neue Countryman S
Der neue Countryman S
Der neue Countryman S
Der neue Countryman S
Der neue Countryman S
Der Mini Country Timer
Der neue Countryman S E Plug-in Hybrid
Der neue Countryman S E Plug-in Hybrid

Der neue Mini Countryman wird grösser, vielseitiger, elektrisch – und wohl auch teurer.

Mini fährt den komplett neuen Countryman an den Start. Der bisher bereits Grösste aller Mini wächst nochmals ein gutes Stück, nämlich um satte 20 Zentimeter. Der Neue misst somit 4,30 Meter und befördert sich mit einer Höhe von 1,56 Meter mal eben ins Segment der Kompakt-SUVs. Dies macht der Neue auch optisch deutlich. Markante Plastikbeplankung auch über die Radhäuser hinaus und ein angedeuteter Unterfahrschutz lassen den Neuen robuster, aber auch optisch unruhiger als der Alte wirken. Das Vorgängermodell verfügte über ein cleanes Design, während der Neue verspielter wirkt und mehr Designelemente, wie die umrahmten Nebelscheinwerfer, mit sich trägt.

Mehr Raum

Der Grössenzuwachs kommt vor allem den Passagieren zugute. Die Beinfreiheit im Fond ist spürbar grösser und auch der Kofferraum lässt mit einem Volumen von 450 - 1390 Liter nicht direkt auf einen Mini schliessen. Für ein flexibles Raumkonzept lässt sich die Rückenlehne im Verhältnis 40:20:40 teilen. Ein netter Gag ist die sogenannte Picnic Bench, eine aus dem Gepackraum ausklappbare Auflagefläche für die Ladekante, die Platz für zwei Personen bietet. Perfekt für ein romantisches Picknick in der freien Natur…

Auf dem Weg zum «Cliff Champ»

Mini wäre nicht Mini, wenn sie nicht eine sinnfreie, aber coole Spielerei in ihr Auto integrieren würden. Auf dem zentralen Display, welches neu ein Touchscreen ist, lässt sich der der Mini Country Timer aktivieren. Der registriert Fahrten auf geneigten, unebenen, unbefestigten sowie schneebedeckten Strassen und Wegen. «Auf dem Bordmonitor kann der Fahrer dann ablesen, wie lange er auf diesen Strecken gefahren ist und wie intensiv», erläutert Julius Schluppkotten, Projektleiter Mini Countryman. Die Analyse der Fahrsituation erfolgt anhand von Daten, die das Steuergerät der Stabilitätskontrolle zur Verfügung stellt. So lässt sich ermitteln, wie schnell und wie ausdauernd der neue Mini Countryman den Status des Street Cruiser ablegt und der Kategorie Cliff Champ entgegenstrebt.
Abgesehen davon haben die Entwickler dem Countryman aber auch sinnvolle Assistenzsysteme mit auf den Weg gegeben. Abstandstempomat, Notbremsassistent, Verkehrszeichenerkennung und Fernlichtassistent sind die elektronischen Helfer, auf die der Fahrer zurückgreifen kann.

Vier Motorisierungen

Zum Start stehen vier Motorisierungen zur Wahl, zwei Benziner (136 und 192 PS) sowie zwei Diesel (150 und 190 PS), wobei die beiden stärkeren Motoren der S-Variante vorbehalten sind. Der kleinere Diesel soll sich mit 4,3 l/100 km begnügen. Ausser beim stärksten Diesel ist ein manuelles 6-Gang Getriebe Serie, eine 8-Gang-Automatik ist optional. Zudem sind alle Motorisierungen mit Allradantrieb erhältlich.

Erster Plug-in Hybrid Mini

Als erster Mini ist der Countryman als Plug-in Hybrid erhältlich. Dieser nennt sich dann S E Countrymann All4. Der 136 PS starke Dreizylinder treibt die Vorderachse an, während ein 65 kW (88 PS) starker Elektromotor die Hinterachse antreibt. Anstatt dass via Antriebswelle die Antriebskräfte verteilt werden, wird bei Bedarf der Elektromotor zugeschaltet, um das sichere Vorwärtskommen zu garantieren. Die Systemleistung beträgt 224 PS, womit der Plug-in Hybrid gleich zum stärksten Countryman avanciert. Die rein elektrische Reichweite beträgt 40 Kilometer, der Normverbrauch 2,1 /100 km, wobei der bei Plug-in Hybriden mit äusserster Vorsicht zu geniessen ist.

Ab Februar erhältlich

Der neue Mini Countryman absolviert seine Weltpremiere am 18. November 2016 auf der Los Angeles Auto Show. Die Markteinführung in Europa erfolgt im Februar 2017. Die Preise stehen noch nicht fest, doch der Grössenzuwachs und der Plug-in Hybrid weisen darauf hin, dass das neue Model teurer sein wird als der Alte.

Text: Pressedienst / Koray Adigüzel

Bilder: Mini

26 Okt 2016