Ford Qualitätssicherung

Kobold gegen Bezahlung

Ford Mitarbeiter «sabotieren» gezielt die Produktion, um die Qualitätssicherung zu testen.

Ford beschäftigt in seinem Werk in Valencia, in welchem die Modelle Kuga, Kuga Vignale, Mondeo, Mondeo Vignale, Galaxy, S-MAX und die 2,0-Liter sowie 2,3-Liter EcoBoost-Motoren gefertigt werden, menschliche Kobolde. Deren Aufgabe ist es, Bauteile gezielt zu «sabotieren». Es wurden beispielsweise bisher fehlerhafte Motorenteile, unvollständige Lenkräder und sogar falsche Armaturenbretter in die Produktionslinie eingeschleust. Ziel dieses Verfahrens ist es, die Qualitätskontrolle zu testen.

Neuartiges Fotosystem

Im Werk wird erstmals digitale Fototechnologie eingesetzt, um Produktionsvorgänge visuell zu erfassen und zu kontrollieren. Das System fotografiert, prüft und verfolgt jedes einzelne Teil. Es schiesst innert 14 Tagen mehr als eine Milliarde Fotos – eine unglaubliche Datenmenge. Dies zeigt jedoch, wie präzise das System arbeitet. Jedes Detail wird erfasst, damit genau solche Fehler, welche die Kobolde einschleusen, entdeckt werden. Wenn das System die gewollten Fehler entdeckt, ist gewährleistet, dass es auch Fehler entdeckt, die tatsächlich versehentlich passiert sind und nicht von den Kobolden stammen.

Text: Pressedienst / Koray Adigüzel

Bild: Ford

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25 Nov 2016