Axa Studie

Die besten Autofahrer der Schweiz

Die Axa hat untersucht, in welchen Kantonen am wenigsten Kollisionsfälle gemeldet werden. Der Kanton Aargau schneidet gar nicht so schlecht ab…

In welchem Kanton fahren die besten Autofahrer? Diese Frage spaltet die Bevölkerung. In einer Strassenumfrage der AXA Winterthur am Zürcher Bellevue tippen viele auf ihren eigenen Wohnkanton, während den Aargauern die Fähigkeiten am Steuer abgesprochen werden. Doch stimmt das wirklich? Die Axa ist etwas objektiver an das Thema gegangen und hat die Anzahl Kollisionsfälle pro Kanton miteinander verglichen.

Uri top, Tessin flop

Es zeigt sich: Am wenigsten Crash-Schadenmeldungen gibt es aus der Innerschweiz. Im Vergleich zum Schweizer Schnitt werden von Lenkern mit Urner Kontrollschild rund ein Viertel weniger Kollisionsschäden gemeldet. Es folgen Nidwaldner, Luzerner und Thurgauer mit rund einem Sechstel weniger Schäden als im Durchschnitt. An siebter Stelle liegt – für Zürcher gemäss der Strassenumfrage überraschend – der Kanton Aargau. Mit einer Kollisionsfrequenz rund 10 Prozent unter dem Schweizer Schnitt liegt dieser noch vor dem Kanton Zürich, welcher knapp über dem Schnitt rangiert.
Am Ende der Rangliste findet sich das Tessin. Die Kollisionsfrequenz im südlichsten Schweizer Kanton liegt rund einen Fünftel über dem Schnitt. Auch die Kantone Basel Stadt, Genf, Wallis und Waadt sind mit Frequenzen von 10 bis 20 Prozent über dem Durchschnitt am unteren Ende des Rankings zu finden.

Strassenverhältnisse berücksichtigen

Gemäss Thomas Lang, Leiter Motorfahrzeug Services bei der AXA, heisst das jetzt aber nicht pauschal, dass Innerschweizer ihr Auto besser im Griff haben. Eine Rolle spielen natürlich auch die Verkehrsdichte und die Strassenverhältnisse. Die weniger dicht besiedelten Innerschweizer Kantone schneiden deswegen vergleichsweise gut ab, während das Tessin, aber auch das Wallis mit ihren teils engen Strassen schwierigeren Verhältnissen ausgesetzt sind.

Text: Pressedienst / Koray Adigüzel

Bild: Axa

21 Dez 2016