Skoda Rapid Spaceback

Gelungenes Facelift

Skoda hat den kompakten Spaceback überarbeitet. Neben neuen Motoren und Sicherheitsfeatures fällt auf, dass auf das Vieraugen-Gesicht vom Octavia verzichtet wurde.

Wir befürchteten schon, alle kommenden Skodas würden mit geteilten Scheinwerfern herumfahren, aber offenbar ist dem nicht so. Die neuen Xenon-Scheinwerfer des überarbeiteten Rapids (LED bekommt der Kompakte nicht) sehen aus wie beim Octavia vor dem Facelift. Weitere Neuerungen sind die Stossfänger vorne und hinten sowie eine Chromstrebe vorne, welche die optische Breite des Fahrzeuges betont. Neue Felgendesigns runden das Erscheinungsbild ab. Nach wie vor zeichnet sich der Rapid durch seinen gelungenen Dachverlauf aus, bei dem es wirkt, als ob das Panoramadach direkt in die Heckscheibe mündet. Erst auf den zweiten Blick erkennt man, dass dies eine optische Täuschung ist.

Stets online

Das neue Infotainmentsystem mit Smartphone-Anbindung und Online-Diensten wie Live-Verkehr, Wetter und Benzinpreises wertet den Rapid technisch zusätzlich auf. Ebenfalls an Bord sind ein Fernlichtassistent, ein Müdigkeitswarner und ein Notbremsassistent. Nicht zu vergessen sind die Simply Clever Details, die Skoda zu dem machen, was die Marke ist. So wartet der Rapid unter anderem mit einem Eiskratzer im Tankdeckel, einem Regenschirm unter dem Beifahrersitz, zwei USB-Anschlüssen im Fond und einem portablen Abfallbehälter auf.

Neuer Dreizylinder

Als neuer Basismotor kommt beim kompakten Tschechen ein Einliter-Dreizylinder zum Einsatz, der in zwei Leistungsstufen (95 und 110 PS) erhältlich ist. Weitere Motoren sind ein 1,4-Liter Vierzylinder Benziner mit 125 PS sowie ein 1,6-Liter Diesel mit 116 PS. Konkrete Angaben zum Preis und zur Markteinführung nennt Skoda noch nicht. Für das aktuelle Modell beginnen die Preise bei 16'290 Franken.

Text: Pressedienst / Koray Adigüzel

Bilder: Skoda

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27 Feb 2017