Suzuki Swift

Flinker Städter

Der Suzuki Swift hat deutlich abgespeckt, bietet viel Ausstattung und ist nach wie vor günstig. Alle Wünsche befriedigt er aber nicht.

Farben, Folien, Dekore, Individualisierung – ein grosser Trend bei Kleinwagen. Doch der Suzuki Swift verlässt sich auf die Signalwirkung vom roten Lack? Mitnichten! Dekorkit, Dachspoiler, Spiegelkappen oder Farbsätze für die Felgen peppen den gelungenen Swift auf Wunsch weiter auf. Einzig das Heck mit wenig Wiedererkennungswert hätte noch vor Markteinführung ein Facelift nötig. Es ist zwar nicht unschön, aber die optische Ausdruckskraft von der Front fehlt.

Reichhaltige Ausstattung

Dafür geizen die Japaner nicht mit der Ausstattung ihres Kleinwagens. Keyless-Go, Klimaautomatik, Voll-LED-Scheinwerfer und Radartempomat sind bei höheren Ausstattungslinien an Bord, der Preis bleibt indes knapp unter der 20'000 Franken-Grenze.

Lebendiger Antrieb

Der Einliter-Turbo «Boosterjet» mit 111 PS hat mit den 950 Kilo Leergewicht des Swift buchstäblich leichtes Spiel. So wuselt der Kleinwagen flink durch den Verkehr und verfügt sowohl Überland, als auch auf der Autobahn über Leistungsreserven. Dan der geringen Masse ist das Einlenkverhalten zudem sehr direkt und willig. Sportlich ist der Swift aber deswegen nicht, denn das Fahrwerk kann eine deutliche Seitenneigung nicht verhindern, ausserdem setzt früh das Untersteuern ein. Dafür ist der Mix-Verbrauch von 4,3 l/100 km – auch dank des Mild-Hybrid-Antriebs – tief.

Man kann nicht alles haben

Leider ist der tolle Antrieb der Version mit Frontantrieb vorbehalten. Der Allrad-Swift – sehr beliebt in der Schweiz – muss mit dem 90 PS Sauger auskommen. Genauso verhält es sich mit dem Automatikgetriebe – das ist ebenfalls nur in Verbindung mit Frontantrieb kombinierbar.
Den vollen Fahrbericht gibt es in der Ausgabe 05/17 zu lesen.

Text: Koray Adigüzel

Bilder: Suzuki

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28 Mär 2017