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ATU schliesst Schweizer Filialen

Die Schweizer Tochter der deutschen Werkstattkette Auto-Teile-Unger (ATU), die hierzulande unter Auto-Technik-Unger firmiert, ist insolvent. Das bedeutet auch das Aus für die sechs Schweizer Filialen. Rund hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlieren ihre Jobs. Und selbst die ATU-Kunden leiden unter der Insolvenz, da ihre eingelagerten Pneus und Felgen von den jeweiligen kantonalen Konkursämtern beschlagnahmt worden sind

Veröffentlicht am 29.04.2020

Die Schliessung hat nichts mit der Coronakrise zu tun, wie der «Landbote» berichtet. Grund für den Rückzug sei, dass die deutsche Kette mit Auto-Werkstätten und Fachmärkten in der Schweiz ihre Wachstumsziele nicht erreicht habe, um profitabel zu werden. Das teilt das Unternehmen dem «Landboten» mit. Im letzten Jahr eingeleitete Restrukturierungsmassnahmen hätten demnach nicht den gewünschten Effekt erzielt.

ATU-Pleite

ATU hatte seine Filialen bereits in Tschechien und den Niederlanden schliessen müssen. In ihrem Heimatland Deutschland scheint die Kette mit 600 Garagen und 10’000 Mitarbeitern dagegen gesund zu sein. Unsere Fotos zeigen die vom Konkursamt Aargau versiegelte ATU-Filiale in Spreitenbach.

Text: Stefan Fritschi
Fotos: Vesa Eskola

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