Porsche Sonderwunsch-Programm

Der exklusivste Taycan der Schweiz

Manche sammeln Kunstwerke, andere Uhren. Ein Schweizer Porsche-Kunde sammelt Taycan. Nachdem er bereits drei vollelektrische Sportlimousinen aus Zuffenhausen sein Eigen genannt hat, wollte er eine ganz spezielle Nummer vier. Und wandte sich an das Porsche Sonderwunsch-Programm.

Veröffentlicht am 18.07.2026

Der Taycan Turbo GT ist ja schon ab Werk alles andere als gewöhnlich. Mit bis zu 1108 PS zählt er zu den stärksten Serien-Porsches aller Zeiten. Doch Leistung allein genügte dem Schweizer Kunden nicht. Gemeinsam mit dem Porsche Zentrum Lugano und der Sonderwunsch-Abteilung entstand ein Einzelstück, das zeigt, wie weit Individualisierung auch bei Elektroautos gehen kann.

Mehr als nur eine Speziallackierung

Wer nun an etwas Farbe und ein paar Ziernähte denkt, unterschätzt den Aufwand gewaltig. Rund 30 Sonderwunsch-Optionen umfasst das Fahrzeug. Besonders bemerkenswert: Mehr als die Hälfte davon wurden eigens für dieses Auto neu entwickelt und kommen erstmals überhaupt bei einem Taycan zum Einsatz. Damit gehört dieses Fahrzeug zu den aufwendigsten Sonderwunsch-Projekten, die Porsche bislang für einen Taycan realisiert hat.

Der Besitzer brachte sogar ein eigenes Design-Rendering seines Traumwagens mit nach Zuffenhausen. Inspiration lieferte das Lichtspiel über dem Luganersee, wenn sich bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang Gold- und Orangetöne auf der Wasseroberfläche spiegeln. Genau dieses Farbenspiel sollte sich später im gesamten Fahrzeug wiederfinden. Mehrere persönliche Treffen mit den Sonderwunsch-Spezialisten waren nötig, bis jedes Detail definiert war.

Gold statt Carbon-Show

Das auffälligste Merkmal ist die exklusive Lackierung «nordischgoldmetallic». Sie greift einen historischen Porsche-Farbton aus den 1970er-Jahren auf und kombiniert ihn mit modernen Akzenten in Turbonit und Neodyme. Selbst Felgen, Spiegel, Radnaben, Wappen und zahlreiche Zierteile wurden farblich exakt aufeinander abgestimmt.

Liebe zum Detail

Auch innen wurde praktisch nichts dem Zufall überlassen. Pepita-Stoff trifft auf Leder in Kieselgrau, Racetex und zahlreiche neodymfarbene Designelemente. Selbst die Sport-Chrono-Uhr trägt die Wagenfarbe, der Fahrzeugschlüssel wurde passend lackiert und das Sonderwunsch-Logo findet sich dezent auf verschiedenen Komponenten wieder. Solche Details dürften selbst eingefleischte Porsche-Kenner zweimal hinschauen lassen.

Bilder: David Künzler (Porsche) 

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