AMAG

Ein Jahr mit Licht und Schatten

2020 ist die AMAG-Gruppe mit einem blauen Auge davongekommen. Das Corona-Jahr schliessen sie mit einem konsolidierten Umsatz von vier Milliarden Franken. Auch die Marken VW, Audi, Seat, Skoda und VW-Nutzfahrzeuge steigerten ihre Marktanteile.

Veröffentlicht am 23.01.2021

Der Corona-Virus hat deutliche Auswirkungen auf die Mobilitätsbranche und die AMAG. Mit dem acht Wochen lang dauernden Lockdown, dem Wegfall des Genfer Autosalons sowie die Schliessung der sind die Neuwagenverkäufe um 24 Prozent eingebrochen.

Dennoch blickt die man mit einem konsolidierten Umsatz von 4 Milliarden Franken – das entspricht einem Rückgang von 15 % oder 0,7 Milliarden Franken gegenüber dem Vorjahr – auf ein solides 2020 zurück. Morten Hannesbo, CEO AMAG Group AG: «In herausfordernden Zeiten zeigt sich unsere Stärke und die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Unternehmen der Gruppe mit unseren Händlern und Partnern. Die Werkstätten haben 2020 sehr gut gearbeitet und es ist der Organisation gelungen, den Marktanteil aller unserer Marken zu steigern.»

Morten Hannesbo und der künftige CEO Helmut Ruhl vermeldeten trotz Corona Zuwächse bei der AMAG.

Morten Hannesbo und der künftige CEO Helmut Ruhl vermeldeten trotz Corona Zuwächse bei der AMAG.

Morten Hannesbo und der künftige CEO Helmut Ruhl vermeldeten trotz Corona Zuwächse bei der AMAG.

Morten Hannesbo und der künftige CEO Helmut Ruhl vermeldeten trotz Corona Zuwächse bei der AMAG.

Morten Hannesbo und der künftige CEO Helmut Ruhl vermeldeten trotz Corona Zuwächse bei der AMAG.

Morten Hannesbo und der künftige CEO Helmut Ruhl vermeldeten trotz Corona Zuwächse bei der AMAG.

Morten Hannesbo und der künftige CEO Helmut Ruhl vermeldeten trotz Corona Zuwächse bei der AMAG.

Morten Hannesbo und der künftige CEO Helmut Ruhl vermeldeten trotz Corona Zuwächse bei der AMAG.

Marken mit Zuwächsen

Der Schweizer Automarkt ist 2020 deutlich eingebrochen und liegt mit 236’828 Einheiten und einem Minus von 24,0 % auf dem Niveau von 1980. Dem konnten sich auch die Marken nicht ganz entziehen. Insgesamt wurden 71’290 PWs zugelassen. Damit steigerte die AMAG ihren Marktanteil auf erstmals
30,1 %. Fünf Modelle liegen dabei in den Top-Ten der Modellrangliste, der Skoda Octavia ist zum vierten Mal auf dem Siegerpodest.

Volkswagen ist mit 26’417 Zulassungen weiterhin die Nummer 1 der Schweiz und hat 0,1% Marktanteil dazugewonnen. Mit Tiguan und Golf sind zwei Modelle in den Top-Ten. Zudem wurden seit seiner Lancierung im September über 1'000 VW ID.3 zugelassen.

Skoda belegt mit 18’757 Zulassungen den vierten Platz und hat den Marktanteil um 0,2% steigern können. Neben dem meistgekauften Personenwagen, dem neuen Octavia, ist auch der Karoq in den
Top Ten.

Audi hat mit 14’862 Zulassungen den fünften Platz erreicht und steigerte den Marktanteil um 0,3 %, steigern. Mit dem Q3 hat Audi ein Modell in den Top-Ten. Vom e-tron wurden in 2020 rund 900 Einheiten verkauft.

Seat belegt zusammen mit Cupra erneut den sechsten Rang und setzte 11’254 Einheiten ab (+ 0,2 % Marktanteil).

VW Nutzfahrzeuge setzte 2020 8’315 Einheiten ab und hat einen Marktanteil von 20,1 % erreicht. Erstmals führt VW Nutzfahrzeuge zudem die Rangliste der Freizeitmobile und Camper an.

Morten Hannesbo, der den CEO-Stab zum 01. März 2021 an Helmut Ruhl übergibt, sagt: «In diesem besonderen Jahr haben alle unsere Marken zulegen können, zudem haben wir über 4’406 ‹Steckerfahrzeuge› und weitere 7’676 Autos mit neuen Antrieben verkaufen können. Das ist eine tolle Leistung.»

Die Zulassungen in der Übersicht

Investitionen in die Zukunft

2021 investiert die AMAG weiter in ihre Geschäftseinheiten und die Infrastruktur. Die AMAG Import AG plant am Standort Birrfeld ein neues Aus- und Weiterbildungscenter für die gesamte Markenorganisation, ausgerichtet auf die Technologien der Zukunft.

Insgesamt investiert die AMAG am Standort Birrfeld in den kommenden Jahren rund 65 Millionen Franken. Zum Jahreswechsel wurde die ganze Fahrzeug- und Teilelogistik in eine neue Firma überführt. Die mobilog AG wird ihre Logistikdienstleistungen auch Drittkunden anbieten. Am Standort Birrfeld/Lupfig ist der Bau eines neuen Auto-Lagerhauses geplant, zudem wird aktuell ein neues Karosserie- und Lackzentrum in Birrfeld gebaut.

Darüber hinaus übernimmt die Automobil und Motoren AG per 1. April 2021 das VW- und VW-NF-Geschäft der Basler Grosspeter AG. Zudem werden in Biel, Noranco, Emmen und Bachenbülach neue Betriebe eröffnet, in Wettswil und Balerna zudem zwei neue Carrosserie Center. Anfang 2021 geht mit «AMAG Occasionen» ein neues Angebot und Qualitätsversprechen der AMAG an den Start, das für alle Standorte und Occasionen gelten wird. Und am Standort Schinznach-Bad wurde am 4. Januar 2021 ein erster AMAG Classic Standort eröffnet, der sich um Old- und Youngtimer aller AMAG-Marken kümmern wird.

Die AMAG-Gruppe wird die Investitionen in den Bereichen Nachhaltigkeit, neue Technologien und Digitalisierung in den kommenden Jahren weiter steigern.

Helmut Ruhl, CFO und ab dem 1. März 2021 CEO der AMAG Gruppe: «Die AMAG hat 2020 und die Jahre davor sehr solide gearbeitet. Wir werden unser Kerngeschäft weiterhin hegen und pflegen. Für viele Anwendungen ist heute ein moderner Diesel oder Benziner der richtige Antrieb. Und gleichzeitig gilt: Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern eine fundamentale Veränderung. Wir stehen am Beginn des ‹Elektrozeitalters› und wollen uns zur führenden Anbieterin nachhaltiger individueller Mobilität entwickeln. Wir werden uns deswegen auch einen hinreichend ambitionierten Plan geben, um vor Ende des Jahrzehnts bilanziell CO2-neutral zu werden. Wir wollen zeigen, dass die Präsenz im ganzen Land ein Vorteil ist – auch in einer digitalisierten Welt. Unsere Kunden verändern sich und auch wir werden digitaler und nachhaltiger. Ich freue mich sehr, mit dem starken AMAG Team und unseren Markenpartnern die Mobilität der Zukunft mit- und diesen Wandel ab März in meiner neuen Funktion zu gestalten.»

Text: Jörg Petersen/AMAG
Fotos: AMAG

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