Aston Martini

Aston Martin DBX GT – 727 PS mit Finken

Was tun, wenn 727 PS eigentlich perfekt sind, der DBX S aber ein bisschen zu sportlich ist? Die Antwort trägt jetzt Kaschmirfinken. Der neue Aston Martin DBX GT ist zwar ebenfalls schnell, gibt sich aber leiser, komfortabler und luxuriöser.

Veröffentlicht am 08.10.2026

Keine Angst: Unter der Haube herrscht weiterhin Ausnahmezustand. Der 4,0-Liter-Biturbo-V8 leistet 535 kW/727 PS und 900 Nm. Wie gehabt: Seine Turbolader-Technologie stammt aus dem Valhalla, von null auf 100 km/h geht es in 3,3 Sekunden, Schluss ist erst bei 310 km/h. Damit ist der GT genauso schnell und stark wie der DBX S.

Schnelles Sofa

Doch während der S eher mit dem Muscle-Shirt posiert, trägt der GT Massanzug. Aston Martin hat Dämpfer, Luftfederung, Gaspedalkennlinie und Neungang-Automatik auf mehr Geschmeidigkeit getrimmt. Serienmässige 22-Zöller mit Ganzjahresreifen sollen ebenfalls für mehr Ruhe sorgen. Selbst der Auspuff hat Benimm-Unterricht bekommen: Im GT-Modus hält sich der V8 vornehm zurück, in Sport und Sport+ darf er weiterhin brüllen. 

Innen wird aus dem Super-SUV endgültig ein rollender Gentlemen’s Club. Die neuen Sitze bekommen zehn Millimeter Memory-Schaum, dazu gibt es Semi-Anilinleder und dicke Teppiche. Allein in jedem Vordersitz stecken 691 Meter Garn, 3297 Perforationen und mehr als viereinhalb Stunden Handarbeit. Mehr Dämmmaterial und Akustikglas sollen zudem dafür sorgen, dass die Aussenwelt auch draussen bleibt.

Optisch hält sich der GT ebenfalls etwas zurück. Doppel-Lamellen-Grill, Metall-Applikationen und in Wagenfarbe lackierte Anbauteile ersetzen einen Teil des Sportler-Gehabes. Vier Endrohre bleiben allerdings. Ein bisschen zeigen muss man schliesslich, dass unter dem Massanzug noch immer 727 PS stecken. Die ersten DBX GT werden ab dem vierten Quartal 2026 ausgeliefert. Ein Schweizer Preis ist für den Aston Martini noch nicht bekannt. 

Bilder: Aston Martin

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