BRABUS BODO

Der letzte Traum von Bodo Buschmann

1000 PS, V12-Biturbo, 360 km/h – der neue BRABUS BODO ist das Auto für alle, denen ein Ferrari zu zurückhaltend und ein Privatjet zu langsam ist. Noch wichtiger: Mit dem limitierten Gran Turismo erfüllt BRABUS seinem verstorbenen Gründer Bodo Buschmann einen letzten Traum.

Veröffentlicht am 23.05.2026

Der BRABUS BODO ist mehr als ein Supercar. Er ist ein Vermächtnis – in Carbon gegossen, von einem V12 zum Leben erweckt und auf exakt 77 Exemplare limitiert. 

«BODO» ist eine Hommage an BRABUS-Gründer Bodo Buschmann, der 2018 verstarb. Laut Sohn und CEO Constantin Buschmann sprach sein Vater jahrzehntelang von genau diesem Auto – einem kompromisslosen Gran Turismo mit extremer Leistung, Coachbuilding-Charakter und brutalem Auftritt. Nun wird dieser Traum Realität. Und natürlich völlig übertrieben.

Coachbuilt-Supercar

Fünf Meter lang, zwei Meter breit, 1,30 Meter hoch – bei nur 1774 Kilogramm Trockengewicht. Kein Gramm zu viel, kein Zentimeter zu wenig. Eine Gewichtsverteilung von 50,2 zu 49,8 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse lässt das Herz jedes Fahrwerksingenieurs höherschlagen. Die komplette Karrosserie besteht aus Carbon und wird im aufwendigen Pre-Preg-Verfahren gefertigt. Das Ergebnis: leicht, steif und sündhaft teuer.

Optisch setzt BRABUS auf maximale Präsenz. Vorne dominieren LED-Matrix-Scheinwerfer und ein Kühlergrill mit 13 vertikalen Streben. Dahinter lauern zwei riesige RAM-AIR-Kanäle, die dem Zwölfzylinder Frischluft zuführen. Hinten gibt’s vier Titan-Endrohre, einen aktiven Heckspoiler mit Air-Brake-Funktion und eine Lichtsignatur, die nachts vermutlich sogar Satelliten blendet.

V12-Wahnsinn

Herzstück ist ein handgefertigter 5,2-Liter-V12-Biturbo mit 1000 PS und 1200 Nm Drehmoment. Damit sprintet das Gran Turismo Coupé in drei Sekunden auf 100 km/h und knackt nach nur 23,9 Sekunden die 300-km/h-Marke. Schluss ist erst bei elektronisch begrenzten 360 km/h. Also ungefähr dort, wo normale Menschen beginnen, religiös zu werden.

Die Kraft gelangt über ein Achtgang-Automatikgetriebe an die Hinterräder. Unterstützt wird das Ganze von einem elektronischen Sperrdifferenzial mit bis zu 100 Prozent Sperrwirkung.

Luxus wie in einer Millionärs-Lounge

Innen: maximaler Luxus, maximal viel Leder und maximal viel Sicht-Carbon. Das Cockpit ist konsequent fahrerorientiert und wirkt wie eine Mischung aus Luxuslounge und Kampfjet. Dazu kommen Sportsitze mit aufwendigen «Shell»-Steppungen, Ambientebeleuchtung, Carbon-Pedale und jede Menge Doppel-B-Logos.

Sogar der Fahrzeugschlüssel ist lederbezogen. Und weil normale Garantiebücher für so ein Auto natürlich zu banal wären, erhält jeder BODO einen blockchainbasierten «Digital Product Passport».

Nur 77 Stück

Der BRABUS BODO wird weltweit nur 77-mal gebaut – eine Anspielung auf das Gründungsjahr 1977. Premiere feierte das Supercar beim FuoriConcorso am Comer See und fiel selbst dort als Manifest völliger Masslosigkeit auf. Und wurde dafür gefeiert.

Bilder: BRABUS

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