Maserati MC20

Ein Auto zu Ehren von Sir Stirling Moss

Ein Prototyp des neuen Maserati Supersportwagens MC20 wird eine Hommage an den britischen Motorsportstar Sir Stirling Moss darstellen. Der britische Rennfahrer verstarb am 12. April dieses Jahres im Alter von 90 Jahren.

Veröffentlicht am 14.05.2020

Das für diesen Prototyp verwendete Design stammt vom Maserati Eldorado, dem kultigen Einsitzer, der 1958 bei seinem Debüt in Monza von Stirling Moss selbst bei der «Trofeo dei due Mondi» gefahren wurde.

Moss, der 16 Siege bei 66 Starts in Formel-1-Grand-Prix-Rennen verbuchte, ist einer der erfolgreichsten Fahrer, die nie einen Weltmeistertitel errungen haben. Sir Stirling kam mehr als einmal ganz knapp an die Krone heran und wurde viermal Zweiter und bei drei Meisterschaften Dritter. Aus diesem Grund wurde er als der «König ohne Krone» bezeichnet.

Mit einem Maserati 250F schaffte die britische Rennlegende, alle 100 Runden des anspruchsvollen Kurs in Mocaco in Führung zu bleiben.

Maserati MC20 Prototyp, Maserati Eldorado und Maserati 250F.

Maserati MC20 Prototyp, Maserati Eldorado und Maserati 250F.

Maserati MC20 Prototyp, Maserati Eldorado und Maserati 250F.

Maserati MC20 Prototyp, Maserati Eldorado und Maserati 250F.

Maserati MC20 Prototyp, Maserati Eldorado und Maserati 250F.

Maserati MC20 Prototyp, Maserati Eldorado und Maserati 250F.

Maserati MC20 Prototyp, Maserati Eldorado und Maserati 250F.

Maserati MC20 Prototyp, Maserati Eldorado und Maserati 250F.

Mit diesem MC20-Prototypen mit der «Signatur» von Stirling Moss möchte Maserati an einen der grössten Namen in den Annalen des weltweiten Motorsports erinnern, der einige der besten Seiten seiner eigenen Renngeschichte geschrieben hat. Die Liste der von dem britischen Fahrer gefahrenen Maserati-Fahrzeuge umfasst auch den Tipo 60 Birdcage, Tipo 61 und 300 S.

Die Wahl eines Prototyps des MC20 für Sir Stirling ist kein Zufall: Mit diesem Modell will die Marke mit dem Dreizack ihre sportliche Berufung unterstreichen und vor allem zu einer führenden Rolle auf den Rennstrecken zurückkehren, nachdem die letzte Weltmeisterschaft 2010 dem MC12 gewonnen wurde.

Text: Koray Adigüzel

Bilder: Maserati

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