Cupra Formentor

Ein bisschen Bad Ass

Aggressives Design, modernes Infotainment und PS-starke, aber bekannte Motoren kennzeichnen das SUV.

Veröffentlicht am 03.03.2020

Herzlichen Glückwunsch! Es ist ein – SUV. Mit ihrem ersten komplett selbst entwickelten Modell folgen die Spanier dem immer noch anhaltenden Trend, beweisen aber immerhin Kreativität: CUV (Crossover Utility Vehicle) nennen sie ihr SUV. Von den Abmessungen her orientiert sich der Formentor jedoch messbar am VW Tiguan. Mit 4,45 Metern Länge und 1,83 Metern Breite ist er beinahe gleich gross wie der Konzernbruder – allerdings mit 1,51 Metern Höhe gut 10 Zentimeter flacher. Trotzdem soll er dank des 2,68 Meter langen Radstands genügend Platz für Fondpassagiere bieten. Und mit 450 Litern fällt der Kofferraum fürs Kompakt-SUV-Segment recht üppig aus.

Cupra Formentor

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Cupra Formentor

Mallorca lässt grüssen

Viel Phantasie beweist Cupra auch bei der Namensgebung: Formentor heisst eine von Wind und Wetter geformte Halbinsel auf Mallorca, die das Designteam um Alejandro Mesonero-Romanos angeblich beim Design inspirierte. Extrem zerklüftet wirkt vor allem die Front des coupéhaften SUV mit langer Haube. Am Heck soll das durchgehende Leuchtenband den sportlichen Look unterstreichen. Dazu geben die Spanier dem Cupra etwas Pfeffer in Form von 19-Zoll-Leichtmetallfelgen – wahlweise in Kupfer – kombiniert mit Brembo-Bremsen. Erhältlich sind ausserdem vier Soft- und Metalliclackierungen sowie drei Sonderfarben. Besonders cool: die exklusiven Matt-Lackierungen.

Innen gibt sich der Formentor ebenso edel mit lederbezogenen Schalensitzen in Petrolblau oder Schwarz, Kupferdetails sowie Highlights in gebürstetem dunklem Aluminium. Punkto Infotainment lässt man sich ebenfalls nicht lumpen: Über der Mittelkonsole schwebt ein extrem breiter 12-Zoll-Panoramascreen, die Anzahl Knöpfe und Schalter ist reduziert. Sprach- und Gestensteuerung versteht der Cupra gleichermassen. Ein Digital-Cockpit darf natürlich auch nicht fehlen.

310 PS, Allrad und später ein Plug-in-Hybrid

Beim Antrieb hört die Phantasie der Spanier dann allerdings auf. Aus dem VW-Regal stammt der 2,0 TSI-Benziner, der es im Formentor auf 310 PS bringt und an ein 4Drive-Allradsystem sowie das ebenfalls bekannte 7-Gang-DSG gekoppelt ist. Von einer handgeschalteten Version lässt Cupra leider bisher nichts verlauten. Dafür soll es – CO2 sei Dank – später einen Plug-in-Hybrid mit 245 PS geben.

Ausgeliefert wird der Formentor noch im letzten Quartal 2020, Preise nennt Cupra noch keine.

Text: Michael Lux

Bilder: Cupra

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