Neues von Lotus

Lotus Type 131 Emira: Die Zukunft

Ein erschwinglicher Supercar, ein Auto für alle Tage, ein neuer Massstab punkto Handling und Fahrdynamik, noch nie gesehene Qualität und Features, die mit dem Leichtgewichts-Spezialisten bisher nicht in Verbindung gebracht wurden. Für Lotus bedeutet der am 6. Juli präsentierte neuen Emira, der Lotus Type 131, nicht nur ein neues Auto, er ist der Start einer neuen Epoche.

Veröffentlicht am 06.07.2021

Elise und Exige sind tot, es lebe der Lotus Emira. Bei strömendem Regen und strahlendem Sonnenschein im Minutentakt hat Lotus im Hethel sein jüngstes, und vielleicht wichtigstes Kind der Weltöffentlichkeit vorgestellt: den Lotus 131, den Emira. 100 Millionen Pfund haben die Briten in eine neue Fabrik investiert, das grösste Investment seit dem Umzug von Lotus vom Stadtrand von London nach Hethel in Norfolk auf ein ehemaliges RAF-Flugfeld im Jahre 1966. 

Mit Hilfe von viel modernster Technik, sollen bis zu 4500 Autos jährlich gebaut werden können. Allerdings nicht an einem herkömmlichen Fliessband, sondern an verschiedenen Stationen zu denen die Autos auf automatischen Trolleys im Produktionsprozess hingefahren werden. Wie anlässlich des Launches des Lotus Emira in einem Video ersichtlich war, gesellt sich zu den über 200 neuen Mitarbeitern in Hethel eine kleine Sensation bei Lotus: Roboter. Damit will der Sportwagenbauer seinem eigenen Anspruch nach mehr Qualität gerecht werden. Dennoch betonte die Produktionsprozess-Verantwortliche Hayley Wright, dass Handarbeit weiterhin eine zentrale Rolle spielen wird.

 

Technisches zum Neuling

Zur Technik des Autos selber verrät Lotus ein weiteres Novum in der Firmengeschichte, die Zusammenarbeit mit AMG, von wo künftig der Vierzylindermotor stammen wird – der bekannte Zweiliter aus den AMG-Modellen mit Quermotor. Erfreulich und etwas überraschend: der Kompressor-geladene Toyota V6 bleibt den Fans erhalten und dient dem Emira als Top-Motorisierung. Damit verbunden ist ein Feature, das die hartgesottenen Lotus-Fans ganz besonders verzücken wird: das manuelle 6-Gang-Getriebe wird es weiterhin geben! Ausgerüstet mit den heute üblichen Assistenzsystemen wie ACC, Totwinkelwarner und ausgesprochen luxuriös ausgestattet, bleibt ein Element, das den Traditionalisten bei Lotus heilig war, auf der Strecke: das Federgewicht. Mit rund 1400 Kilogramm ist der Emira zwar kein schwerer Brocken, aber Werte von unter einer Tonne wie bei der Final Edition Elise mit 945 kg sind wohl definitiv Geschichte in einem Strassensportwagen aus Hethel. Immerhin, die Leistungswerte stimmen: 360 bis 400 PS, 0-100 km/h in 4,5 Sekunden und 290 km/h Spitze. Die Preise sollen bei rund 72'000 Euro beginnen.

Text: Martin Sigrist, Bilder: Werk

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