Porsche 992 Targa
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Targa, öffne Dich!

Mit den Allrad-Modellen 911 Targa 4 und 4S debütiert nach Coupé und Cabriolet die dritte Karosserievariante der neuen Elfer-Generation 992. Es besteht ähnlich wie beim Ur-Targa von 1965 aus dem breiten alufarbigen Bügel, einem beweglichen Dachteil über den Vordersitzen und der umlaufenden Heckscheibe. In 19 Sekunden lässt es sich öffnen oder schliessen.

Veröffentlicht am 18.05.2020

Porsche komplettiert zum Sommer sein klassisches Sportwagen-Trio mit den Allrad-Modellen 911 Targa 4 und 4S. Für Fahrspass sorgen in beiden Sportwagen serienmässig das Achtgang-PDK und der Allradantrieb mit Porsche Traction Management (PTM). Der 911 Targa 4S kann alternativ auch mit dem neu entwickelten Sieben-Gang-Schaltgetriebe einschliesslich Sport Chrono-Paket geordert werden. Mit der Smartlift-Funktion lässt sich die Anhebung der Bodenfreiheit für den alltäglichen Bedarf programmieren. 

Boxermotor mit Biturbo-Aufladung

Der Sechszylinder-Boxermotor mit drei Liter Hubraum und Biturbo-Aufladung: leistet im Targa 4 385 PS (283 kW) und sprintet mit optionalem Sport Chrono-Paket aus dem Stand in 4,2 Sekunden auf Tempo 100 km/h – ein Zehntel schneller als bisher. Das Triebwerk im 911 Targa 4S kommt auf eine Nennleistung von 450 PS (331 kW) und erreicht die 100 km/h-Marke unter gleichen Voraussetzungen in 3,6 Sekunden – vier Zehntel schneller im Vergleich zum Vorgänger. Die Höchstgeschwindigkeit des 911 Targa 4 liegt bei 289 km/h (plus zwei km/h), die des 4S bei 304 km/h (plus drei km/h). 

Optimierter Allrad-Antrieb für bessere Traktion

Die verbesserte Leistung der Allrad-Modelle geht mit einer Weiterentwicklung des Vorderachsgetriebes einher. Die wassergekühlte Einheit aus Kupplung und Differenzial verfügt über verstärkte Kupplungslamellen für mehr Belastbarkeit und Robustheit. Eine Erhöhung der Stellmomente an der Kupplung verbessert deren Stellgenauigkeit und damit die Funktion des zusätzlichen Antriebs über die Vorderachse. In Summe unterstützt das weiterentwickelte Vorderachsgetriebe mit dem PTM eine noch bessere Traktion bei allen Fahrbahnzuständen.

Weiterentwickeltes Fahrwerk fu?r mehr Komfort und Sicherheit

Bei den neuen 911-Targa-Modellen gehört das elektronisch geregelte variable Dämpfersystem PASM (Porsche Active Suspension Management) zur Serienausstattung. Es passt die Dämpfer-Eigenschaften in Bezug auf Fahrkomfort und Handling automatisch an die jeweilige Fahrsituation an und verfügt über zwei manuell einstellbare Kennfelder „Normal“ und „Sport“. Das Porsche Torque Vectoring Plus (PTV Plus) inklusive elektronisch geregelter Hinterachs-Quersperre mit vollvariabler Momentenverteilung gehört beim Targa 4S ebenfalls zum Serienumfang und ist optional auch für den Targa 4 erhältlich. Wie die anderen Porsche 911 der achten Generation verfügen auch die Targa-Modelle serienmässig über den Wet Mode. Sensoren in den vorderen Radhäusern erkennen signifikante Nässe auf der Fahrbahn. In diesem Fall wird dem Fahrer über ein Signal im Cockpit geraten, manuell in den Wet Mode zu wechseln. Dadurch wird das Ansprechverhalten des Antriebs so angepasst, dass ein Maximum an Fahrstabilität gewährleistet ist.

Die fahrdynamische Abstimmung umfasst für den 911 Targa 4 an der Vorderachse Reifen der Dimension 235/40 ZR auf 19-Zoll-Leichtmetallrädern, an der Hinterachse sind 20-Zoll-Räder mit 295/35 ZR-Reifen montiert. Das 4S-Modell ist serienmässig mit Pneus der Dimension 245/35 ZR auf 20-Zoll-Rädern vorne und 305/30 ZR auf 21-Zoll-Rädern hinten ausgerüstet. Die Verzögerung übernehmen beim Targa 4 an beiden Achsen 330 Millimeter grosse Bremsscheiben mit schwarzen Vierkolben-Monobloc- Festsätteln. Der Targa 4S verzögert an der Vorderachse mit Sechskolben- und an der Hinterachse mit Vierkolben-Sätteln, jeweils in Rot. Die Bremsscheiben messen hier je 350 Millimeter vorne und hinten. Als Option kaönnen Keramikbremsen bestellt werden.

Karosserie- und Interieurdesign entsprechen dem 992 Carrera

Äusserlich prägen den 911 Targa die Design-Elemente der 992-Modellgeneration. Vorn kennzeichnen die Karosserie im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich prägnantere Radhäuser. Zwischen den LED-Scheinwerfern nimmt die Fronthaube mit der eingeprägten Vertiefung das Design der ersten 911-Generationen auf. Am Heck dominiert der breitere, variabel ausfahrbare Heckspoiler und das nahtlos integrierte feine Leuchtenband. Mit Ausnahme des Bug- und Heckteils besteht die gesamte Aussenhaut aus Aluminium.

Das Interieur entspricht den 911 Carrera-Modellen. Hier standen die Elfer aus den 1970er Jahren Pate. Neben dem Porsche-typisch mittig positionierten Drehzahlmesser erweitern zwei dünne, rahmenlose Freiform-Displays die Informationsanzeigen für den Fahrer. Unter dem 10,9 Zoll grossen Zentralschirm befindet sich eine Schaltereinheit mit fünf Tasten für den direkten Zugriff auf wichtige Fahrzeugfunktionen. Das PCM umfasst unter anderem serienmässig eine Schwarmdaten-basierte Online-Navigation und Connect Plus.

Charakteristische Dachlösung seit 1965

Der 911 Targa 2.0 von 1965 war Wegbereiter für ein neues Fahrzeugkonzept. Anfangs wurde der Targa mit hinterer, herausnehmbaerer Plexiglasscheibe noch als „Sicherheitscabriolet mit Überrollbügel“ vermarktet. Doch schon bald hatte sich das Fahrzeug als eigenständiges Konzept etabliert und zur Stil-Ikone entwickelt. Mit dem 911 Targa verbindet Porsche die Vorteile des „Offenfahrens“ in einem Cabriolet sind mit dem Alltagskomfort und der Sicherheit eines Coupés.

Schweizer Preise

Die neuen 911 Targa-Modelle kommen ab August 2020 auf den Schweizer Markt. Die Preise starten ab 158‘600 Franken für den 911 Targa 4 und ab 177‘900 Franken für den 4S. Schweizer Kunden profitieren darüber hinaus von einer Garantieverlängerung (2+2) sowie von den Porsche Swiss Packages, die im Listenpreis enthalten sind: automatisch abblendende Innen-/Aussenspiegel mit integriertem Regensensor, LED-Matrix-Hauptscheinwerfer inkl. Porsche Dynamic Light System Plus (PDLS Plus), Windschutzscheibe mit Graukeil, Sitzheizung und Reifenreparaturset. Im Porsche Swiss Package des 911 Targa 4S ist darüber hinaus noch das BOSE-Sound-System enthalten. Anfang Juni erscheint zudem ein Sondermodell des 911 Targa.

 

Porsche 911 Targa der jüngsten Modellgeneration 992

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