VW Amarok

VW Amarok – Gewachsene Grösse

Designt und konzipiert in Deutschland und Australien, gebaut in Südafrika, stellt sich der VW Amarok – Bruder des Ford Ranger – vor. Und das mit neuem V6-Diesel, Allrad- oder Heckantrieb und mehr als 30 Assistenzsystemen an Bord.

Veröffentlicht am 07.07.2022

Die neue Auflage hat wirklich in allen Belangen zugelegt. Kraftvoll trägt der Pick-up sein 5,35 Meter
(+10 cm) langes und auf einem Radstand von jetzt 3,27 Meter (+17,5 cm) basierendes Outfit zur Schau. Klar profitiert davon der Platz in der Doppelkabine in Form von mehr Beinfreiheit auf der zweiten Reihe. Gleichzeitig erhöht sich dadurch aber auch die Zuladung auf bis zu 1,2 Tonnen. Und dank der neuen Motoren wird er wie bisher mit einer Zuglast von 3,5 Tonnen zum echten Zugtier.

Kurze Überhänge, mehr Geländefähigkeit

Einzig punkto Karosserieüberhängen hat er verloren, da sein Radstand stärker wächst als die Gesamtlänge. Das kommt allerdings der Geländetauglichkeit zugute, da sich die Böschungswinkel erhöhen. Darüber hinaus bescheinigen ihm seine Entwickler eine gegenüber dem Vorgänger wesentlich grössere Wattiefe.

Für die Schweiz werden drei verschiedene Diesel mit vier bis sechs Zylindern und 2,0 bis 3,0 Litern Hubraum im Angebot stehen – wahlweise mit zuschaltbarem oder permanentem Allradantrieb. Variantenreiche, vorkonfigurierte Fahrmodi greifen darüber hinaus den Offroaderinnen und Offroadern in mehreren Stufen als Helfer in nicht alltäglichen Situationen hilfreich unter die Arme.
Die Versionen ab 154 kW erhalten serienmässig ein neues und per E-Shifter (by wire) bedientes
10-Gang-Automatikgetriebe. Für die 150-kW-Version wird diese Automatik optional zur Verfügung
stehen. 

Digitalisiertes Cockpit

Überhaupt wird das Thema Sicherheit beim Newcomer gross geschrieben. So stehen mehr als
30 Assistenzsysteme bereit, um notfalls eingreifen zu können. Allein 20 davon – beispielsweise die automatische Distanzregelung ‚ACC+‘ (bezieht die Verkehrszeichen via Kamera-Scan in die automatische Temporegelung ein) oder die ‚IQ.LIGHT-LED-Matrixscheinwerfer‘ – sind komplett neu an Bord. Charismatisch sind die oberen Kühlergrillquerspangen mit den prägnant integrierten, schmalen und für die Version «Amarok» und «Life» serienmässigen LED-Scheinwerfern. Die Versionen «Style», «PanAmericana» und «Aventura» werden serienmässig mit IQ.LIGHT – LED-Matrixscheinwerfer angeboten. Die breite Heckklappe wird dagegen standardmässig von LED-Rückleuchten eingerahmt.

Klar, dass die Digitalisierung auch vor dem Amarok nicht Halt macht. Digitales Cockpit, ein Infotainment-Display im Tablet-Format darf da natürlich fehlen. Schön, dass man dennoch an einem Teil analoger Schalter festgehalten hat. Leder und ein optionales Harman-Kardon-Soundsystem sollen darüber hinaus den Premium-Charakter des Amaroks unterstreichen.

Für jeden Geschmack und Geldbeutel

Der neue VW Amarok wird baugleich mit dem Ford Ranger sein. Beide Pick-ups sollen mittelfristig auch als Elektroversionen angeboten werden. Der jetzige Amarok kann in fünf Ausstattungsvarianten geordert werden. Basisversion ist «Amarok»-Ausstattung, während «PanAmericana» (Offroad-Charakter) und «Aventura» (Onroad-Charakter) die Spitze bilden. In der Schweiz wird der neue Amarok mit Doppelkabine und vier Türen (DoubleCab) voraussichtlich Anfang 2023 auf den Markt kommen.
Die Preise stehen noch nicht fest.

Text: Jörg Petersen
Fotos: VW

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