Bergrennen St-Ursanne – Les Rangiers
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Bergrennen St. Ursanne - Rekorde purzelten

Marcel Steiner wurde beim vierten Lauf zur Schweizer Berg-Meisterschaft 2022 seiner Favoritenrolle gerecht. Beim Bergrennen St. Ursanne - Les Rangiers holte sich der Berner mit neuer Rekordzeit seinen ersten Saisonsieg. Auch Reto Meisel bleibt weiterhin ungeschlagen und glänzte ebenfalls mit einem neuen Streckenrekord!

Veröffentlicht am 22.08.2022

Na bitte, er kann es doch. Marcel Steiner hat sich beim vierten Lauf zur Schweizer Berg-Meisterschaft zurückgemeldet. In Abwesenheit von Eric Berguerand verbsuchte der LobArt-Pilot seinen ersten Saisonsieg. Für den Berner war es der erste SM-Triumph seit exakt drei Jahren. Seine damalige Bestzeit pulverisierte er um mehr als eine halbe Sekunde. Die 1:44,037 min bedeuten Schweizer Rekord. Noch nie zuvor war ein Eidgenosse so schnell im Jura. Hinter Steiner belegte Robin Faustini Platz 2. Rang 3 ging an Simon Hugentobler. Knapp schrammte Michel Zemp am Podest vorbei. Der Langnauer kann sich dennoch trösten. Die 1:53,316 min sind neuer Schweizer Rekord bei den Zweiliter-Sportwagen. Bei den Zweiliter-Formelrennwagen ging der Sieg an Joël Burgermeister vor Philipp Egli und Lokalmatador Roland Bossy. 

Meisel vor Titelgewinn

Ungeschlagen bleibt Reto Meisel. Der schnellste Tourenwagenfahrer fuhr mit seinem Mercedes SLK 340 den vierten Gruppe-E1-Rekord in Folge heraus. Die neue Bestmarke für Tourenwagen liegt im Jura jetzt bei 1:55,030 min. Da Roger Schnellmann im ersten Durchgang mit einem Antriebsschaden ausrollte, steht Meisel nach 2016 vor seinem zweiten Titelgewinn. In Oberhallau reichen dem Aargauer sechs Punkte oder ein zehnter Platz zum vorzeitigen Meistertitel.

Und es gab noch weitere Rekordfahrten: In der Gruppe E1 stanzten Stephan Burri bei den 1600ern, Sébastien Coquoz bei den Zweilitern und Benoit Farine (bis 2,5-Liter) neue Bestzeiten in den jurassischen Asphalt. Schnellster Interswiss-Fahrer war Frédéric Neff auf seinem Porsche 996 GT2 R. Bei den Fahrzeugen bis 2 Liter setzte sich Manuel Santonastaso im BMW 320si gegen Philip Niederberger im Opel Kadett C knapp durch. In der IS bis 3,5 Liter sicherte Vanessa Zenklusen im Subaru Impreza den Klassensieg vor Dominik von Rotz. Der Sieg im Renault Classic Cup ging an Philipp Krebs. Gesamtleader Denis Wolf wurde nach einem Motoraussetzer nur Vierter, hat aber in der Meisterschaft weiterhin die besten Karten in der Hand.

Noch ist also nichts verloren. Am Wochenende geht es in Oberhallau (27./28.08.) mit dem fünften Lauf weiter. Zwei Wochen später folgt das Finale am Gurnigel (10./11.09.).

Text: Jörg Petersen
Fotos: ASS

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