Bentley Bacalar

Der Seltenste seiner Ära

Bentley hat das ultimative Luxus-Cabrio präsentiert. Der Bacalar basiert auf dem Continental, ist aber stärker und viel exklusiver.

Veröffentlicht am 03.03.2020

Genau 12 Stück bauen die Briten vom Bacalar, der Stückpreis beträgt 1,5 Millionen Pfung zuzüglich Steuern – und natürlich sind alle Autos bereits reserviert. Mit geringfügigen Modifikationen ist es in diesem Preissegment natürlich nicht getan. Die gesamte Karosserie ist neu: Front, Lichter, Kotflügel, Türen, wirklich alles wurde mit viel Liebe zum Detail neu kreiert. Ein besonderer Eyecatcher sind die 22-Zoll-Felgen im dreifarbigen Finish. Der Look orientiert sich klar an der Designstudie EXP 100 GT, welche aufzeigen soll, wie sich Bentley für die nächsten hundert Jahre wappnen kann. Dieses hochexklusive Modell ist offenbar die erste Antwort auf diese Frage.

Bentley Bacalar

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Kein Dach

Wenn man so reich ist, dass man sich den Bacalar gönnt, muss man sich um die Alltagstauglichkeit keine Sorgen machen. Diese bietet das sündhafte Cabrio nämlich mangels Daches nicht. Da es sich beim Sondermodell laut Bentley um eine Barchetta handelt, haben die Designer dem Bacalar dafür zwei Speedster-ähnliche Höcker spendiert. Was es ebenfalls dazu gibt, ist ein massgeschneidertes Gepäckset der italienischen Marke Schedoni, welches hinter den Vordersitzen Platz findet. Das Schönwetter-Cabrio ist nämlich im Gegensatz zum Continental GT ein Zweisitzer.

Alles vom Feinsten

Es ist vor allem das Interieur, wo Karosseriebauer Mulliner alle Register gezogen hat, um den Bacalar so aussergewöhnlich wie möglich erscheinen zu lassen. Auf dem Armaturenbrett beispielsweise ist extrem seltenes «Riverwood» vorzufinden. Bentley charakterisiert es als «nachhaltiges Holz von natürlich gefallenen Bäumen, die 5000 Jahre lang in Torfmooren, Seen und Flüssen der Fenlands im Osten Englands konserviert wurden». Die Mittelbahnen, die Rückseiten und die Kopfstützenseiten der Sitze sind aus Naturwolle. Dazu passen die dicken Woll-Fussmatten und weitere Innenraum-Materialien wie Tweed. Das Sitzmuster besteht aus exakt 148'199 einzelnen Stichen. Da weiss man wenigstens, wofür man das Geld ausgegeben hat!

Reichlich Power

Unter der Haube sitzt der bekannte 6,0-Liter-W12. Während der Zwölfender in den bisherigen Bentley-Modellen bislang maximal 635 PS leistet, trumpft der Bacalar mit 659 PS auf. Ein Allradantrieb sorgt dafür, dass die 900 Nm Drehmoment nicht sinnlos verpuffen. Der Sprint von 0-100 km/h soll in 3,5 Sekunden erledigt sein, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 322 km/h. Diese Angaben dürften angesichts der Seltenheit des Modells allerdings nur auf dem Papier und nicht in der Praxis von Bedeutung sein.

Text: Koray Adigüzel

Bilder: Bentley

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