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Der neue Mercedes-AMG GT Black Series ist an Superlativen kaum zu überbieten: Der stärkste AMG-V8-Serienmotor aller Zeiten, das expressivste Design, die aufwendigste Aerodynamik, der intelligenteste Materialmix, die ausgeprägteste Fahrdynamik. Dazu haben die Affalterbacher alle Register ihrer Konstrukteurs-Kunst gezogen.

Veröffentlicht am 16.07.2020

Der Mercedes-AMG GT Black Series verkörpert die Wurzeln der Marke im Motorsport in Reinkultur –
und das in jeder Hinsicht. Da ist es legitim, dass man sich an den Genen des aktuellen GT3-Rennboliden orientiert. Das Ergebnis sind 537 kW (730 PS) Leistung aus einem V8-Motor mit flacher Kurbelwelle, kombiniert mit einer aktiven Aerodynamik und einem Design, das direkt vom aktuellen AMG GT3-Rennfahrzeug stammt.

V8-Fitnesskur

Den Vierliter-Biturbo haben die Ingenieure aufgepumpt.  Sogar soweit, dass man ihm eine neue Kennnummer verpasst hat. 730 PS/800 Nm Drehmoment haut er nach der Fitnesskur auf die Wellen. Macht: 0 bis 100 km/h in 3,2 Sekunden, bis 200 km/h unter neun Sekunden und eine Vmax von 325 km/h. Für diese Werte bedurfte es einer Modifikation des Siebengang-Doppelkupplungsgetriebes, dass die Kraft auf die Hinterräder überträgt.

Und damit die Black Series am Asphalt kleben bleibt, sorgt ein AMG-Gewindefahrwerk mit adaptiver Verstelldämpfung für die entsprechende Bodenhaftung. Ein Doppelquerlenker-Konzept führt das Rad mit hoher Sturz- und Spursteifigkeit und soll schnelle Kurvengeschwindigkeiten ermöglichen und dem Fahrer optimalen Fahrbahnkontakt vermitteln. Wie im AMG GT R kommt im Black Series ein AMG-Gewindefahrwerk mit einstellbarer Federvorspannung zum Einsatz, dessen Technologie den speziellen Anforderungen selbst im extremen Rundstreckeneinsatz mit hohen Dämpfkräften angepasst worden ist. Darüber hinaus kann der Pilot per Tastendruck die Modis «Comfort», «Sport» und «Sport Plus» abrufen, um das Set-up den jeweiligen Verhältnissen anzupassen.

Gigantischer Anpressdruck

Die Nähe zu den AMG GT3- und -GT4-Boliden ist optisch unverkennbar. Verstellbare Aerodynamikelemente und ein nahezu vollständig verkleideter Unterboden lassen in Summe das Abtriebsniveau auf über 400 Kilogramm bei Tempo 250 anwachsen. Genug, damit die Black Series nicht abhebt. Das dürfte preislich schon geschehen. Doch da übt man sich seitens Mercedes-AMG noch in Zurückhaltung.

Text: Jörg Petersen
Fotos: Mercedes-AMG

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