Familiengesicht

Kia Ceed Facelift: mehr Licht für den Bestseller

Mit dem Kia Ceed Facelift sorgen die Koreaner nicht unbedingt für eine Überraschung. Spannend ist allerdings, dass sie nun auch die konventionellen Verbrenner an den EV-Look annähern.

Veröffentlicht am 22.07.2021

Die Überarbeitung zur Halbzeit eines Modellzyklus' ist meist nicht mehr als eine Fingerübung für die Designabteilung. Wichtiger indes ist die für das Marketing und den Vertrieb. Schliesslich hat man den Kunden dann etwas Neues zu bieten – auch wenn es so wirklich neu eigentlich nicht ist.

Mit dem Kia Ceed Facelift verhält es sich ähnlich. Immerhin: nach Einführung der neuen Markenidentität, die auch ein neues Logo mitbrachte, musste der Bestseller der Golfklasse einfach überarbeitet werden. In deisem Zuge hat man ihn auch gleich optisch ein wenig in Richtung EV-Baureihe gebracht, denn deren Presse-Echo war gewaltig.

Das Kia Ceed Facelift nähert ihn an die EV-Baureihe an

Statt des ovalen Kia-Logos prangt nun der neue Schriftzug an Front und Heck. Auch der Tigernose-Kühlergrill wurde an die neue Stilistik angepasst. Der Chromrahmen entfiel, stattdessen gibt es jeweils eine Spange oben und unten. Bei den sportlichen GT-Line- und GT-Modellen sind sie zusätzlich geschwärzt.
 
Überhaupt wurden die dynamischen Ableger beim Kia Ceed Facelift deutlicher überarbeitet. So wurde ihr Stossfänger vorne nicht nur optisch, sondern auch aerodynamisch weiterentwickelt. Er nähert sich so dem Gesicht des EV6 an und versprüht mehr Selbstbewusstsein.

Aufwändige LED-Leuchten für den Fünftürer


 
Besonderes Highlight für den Fünftürer sind die neuen LED-Rückleuchten. Gleich 48 Leuchtdioden-Elemente in Wabenform kümmern sich um die Heckausleuchtung. In einer aufwändig inszenierten Ansteuerung wird auch das Blinkersignal dynamisch integriert.

Hochwertiges Interieur und UVO-Connect-Dienste auch in der Schweiz

Zum Kia Ceed Facelift und zum Modelljahreswechsel findet auch der in anderen Märkten bereits ausgerollte UVO-Connect-Dienst Einzug. Der Cloud-basierte Onlinedienst sorgt nicht nur für Echtzeit-Verkehrsdaten, sondern auch für eine Übergabe der Routenplanung vom Auto an das Smartphone. Wer lieber gleich mit dem Handy navigiert, der kann Apple CarPlay und Android Auto jetzt kabellos nutzen. Die sonstige Infotainment-Ausstattung bleibt mit dem 12,3-Zoll-Cockpit und dem 10,25-Zoll-Navimonitor gleich.
 
Weitere Änderungen zur Modellpflege entfallen auf neue Polsterstoffe und verbesserte Materialien, die für ein edleres Ambiente sorgen.

Antriebsseitig sich der Name des Hybrid-Antriebs

Bei den Motoren ändert sich wenig, ausser des Verschwindens des „Eco Plug-in“-Signets am 141PS starken Stecker-Hybrid. Dieser firmiert jetzt als „PHEV“ und bleibt neben den 1,0-Liter-Benziner und dem neuen 1,5-Liter-Benziner im Programm. Topmodell bleibt der 204PS starke 1,6-Liter-Turbo. Auch ein Diesel ist mit dem 136PS starken 1,6-Liter-Motor weiter im Angebot.

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