Motorsport

Nacht der Champions

Auto Sport Schweiz hat seine Automobil-Meister traditionell im ehrwürdigen Hotel Bellevue Palace von Bern gewürdigt. Rund 150 geladene Gäste wohnten dem Dîner des Champions bei.

Veröffentlicht am 18.12.2022

Es sollte ein langer Abend in Bern werden. In nicht weniger als acht Kategorien galt es schliesslich die Meister zu ehren. Gleich zu Beginn seiner Begrüssungsrede gab ASS-Präsident Andreas Michel ein nicht ganz unwichtiges Statement ab, in dem er betonte, dass man in der kommenden Saison auf den Einsatz synthetischer Treibstoffe zurückgreifen werde. Und auch Berns Nationalrat Martin Schlup löst ein Versprechen ein. Demnach versprach er seinerzeit, dass er erst seine Kandidatur ad acta legt, sobald das Rundstreckenverbot für die Schweiz aufgehoben wird. Das ist bekannterweise im Juni passiert und er arbeite nun noch an der Umsetzung, bevor er seinem Nachfolger das Amt übergeben wird.

Bürki das Mass der Dinge

Martin Bürki entpuppte sich an diesem Abend zum grossen Absahner. Der mittlerweile neunfache Slalommeister erhielt gleichzeitig die Trophäe für seinen vierten Titelgewinn des Schweizer-Berg-Pokals. Apropos vier. Vier unterschiedliche Rallye-Duos nahmen ihre Preise für die erreichte Meisterschaft entgegen. Es waren dies das Ehepaar Eddy und Florence Bérard (Coupe Suisse des Rallyes Historiques), Philippe Broussoux/Didier Rappo (Schweizer Rallye-Pokal), Guillaume Girolamo/Benjamin Bétrisey (Schweizer Junior-Rallye-Meisterschaft) sowie das Duo Jonathan Hirschi/Michaël Volluz (Schweizer Rallye-Meisterschaft), die ihre Trophäen von NSK-Präsident Andreas Michel entgegennahmen.

Diner des Champions

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Routiniers bewiesen ihre Klasse

Der zeichnete auch die Routiniers aus, die sich nicht nur mit dem Meistertitel, sondern gleichzeitig mit neuen Rekordzeiten die Einträge in die Geschichtsbücher der Schweizer Bergmeisterschaft sicherten. Allen voran Lola-F3000-Pilot Eric Berguerand, er 2022 alle Rennen gewann – und das jeweils mit neuer Rekordzeit. Bei den Tourenwagen übernahm dies Reto Meisel, der nicht nur fünf der sechs Läufe gewann, sondern diese obendrein in Rekordzeit absolvierte. 

Marciello eine Klasse für sich

Neben den zahlreichen Trophäen für die Schweizer Meister wurde Raffaele Marciello als bester internationaler Fahrer geehrt. Der Tessiner gewann 2022 nicht nur das ADAC GT Masters und die GT World Challenge, er heimste ebenfalls den Sieg beim 24h-Rennen von Spa-Francorchamps. Ebenfalls auf die Bühne durften die Teilnehmer des FIA Hill Climb Masters 2021 (u.a. mit Kategorie-3-Sieger Reto Meisel) sowie die Schweizer Delegation, die bei den FIA Motorsport Games in Le Castellet 2022 teilgenommen hatte.

Text: Jörg Petersen
Fotos: Christian Eichenberger

Die Schweizer Meister im Überblick

Berg-Pokal
1. Martin Bürki, E1/VW Polo
2. Philipp Krebs, RCC/Renault Clio
3. Jürg Ochsner, IS/Opel Kadett C


Slalom-Meisterschaft
1. Martin Bürki, E1/VW Polo
2. Martin Oliver Bürki, E1/BMW E33
3. Philip Egli, E2-SS/ Dallara F393


Coupe Suisse des Rallyes Historiques VHC
1. Eddy Bérard/Florence Bérard, J2/BMW M3
2. Florian Gonon/Michel Horgnies, H1/Ford Escort
3. Guy Trolliet/Sébastien Moulin, I/Porsche 911 SC

Rallye-Pokal
1. Philippe Broussoux/Didier Rappo, ISN/Renault Clio
2. Claude Aebi/Justin Vuffray, ISN/Renault Clio
3. Laurent Rossi/Timothée Perruchoud, ISA/Peugeot 206 XS


Meisterschaft Rallye Junior
1. Guillaume Girolamo/Benjamin Bétrisey, Rally5/Renault Clio
2. Yoan Loeffler/Gaëtan Aubry, Rally5/Renault Clio
3. Sarah Lattion/Charlène Greppin, Rally5/Renault Clio


Rallye-Meisterschaft
1. Jonathan Hirschi/Michaël Volluz, Rally2/VW Polo GTI
2. Jonathan Michellod/Stéphane Fellay, Rally2/Skoda Fabia
3. Mike Coppens/Christophe Roux, Rally2/Skoda Fabia


Bergmeisterschaft der Tourenwagen
1. Reto Meisel, E1/Mercedes SLK 340
2. Roger Schnellmann, E1/Mitsubishi Lancer
3. Bruno Sawatzki, IS/Porsche 911 GT3 Cup


Bergmeisterschaft der Rennsportwagen
1. Eric Berguerand, E2-SS/Lola FA99
2. Marcel Steiner, E2-SC/LobArt LA01
3. Robin Faustini, E2-SS/Osella FA30

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