Neuauflage Nissan Qashqai

Qashqai, der Dritte

Als der Nissan Qashqai 2007 auf dem hiesigen Markt auftauchte, galt er noch etwas ganz Besonderes, denn der Crossover war damals keinenfalls eine gängige Fahrzeuggattung. Der Nachfolger von 2014 hatte es nicht einfach, die Erwartungen zu erfüllen und auch die jüngste, dritte Auflage tritt ein schweres Erbe an. Ab sofort ist der neue Qashqai in der Basisausführung "Visia" zu Preisen ab 28‘500 Franken bestellbar. Kunden können aus zwei Motorisierungen und fünf Ausstattungslinien wählen. Zum Marktstart ist ausserdem die in der Schweiz auf 130 Exemplare limitierte "Premiere Edition" erhältlich und zwar als 1.3 DIG-T Mild-Hybrid 158 PS mit Xtronic ab 40‘800 Franken.

Veröffentlicht am 26.04.2021
Nissan Qashqai III

Nissan Qashqai III

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Nissan Qashqai III

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Nissan Qashqai III

Nissan Qashqai III

Nissan Qashqai III

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Nissan Qashqai III

Nissan Qashqai III

Nissan Qashqai III

Wie bei schon die Vorgängergenerationen wurde die Karosserie für den neuen Nissan Qashqai vom Nissan Design Europe in London entworfen, während die technische Entwicklung im Nissan Technical Centre Europe in Cranfield (GB) erfolgte. Grundlage ist die CMF-C Allianzplattform.

 

Markantere Optik

Markante Schulterlinien, kantige Grafik bei Leuchten oder Grill, der grössere Radstand und 20-Zoll-Räder, die es erstmals in dieser Baureihe gibt, geben dem Qashqai eine eigenständige und dynamische Optik. Das ist wichtig, denn der Qashqai hat seine Führungsrolle im von ihm mitbegründeten Segment der Crossover verloren – das Schicksal vieler Pioniertaten!

Der Radstand ist im Vergleich zum Vorgänger um 20 Millimeter gewachsen, in der Länge hat der Qashqai um 35 Millimeter zugelegt. In der Breite gibt es (leider!) auch ein Plus von 32 Millimeter, in der Höhe einen leichten Zuwachs um 25 Millimeter.

Die Frontpartie wird geprägt von einem vergrösserten Nissan V-Motion Kühlergrill mit Chromfinish und einem zusätzlichen Streifen in satiniertem Chrom. Flankiert wird der Kühlergrill von schmalen Voll-LED-Matrix-Scheinwerfern mit Bumerang-Tagfahrlicht. Die engen Abstände zwischen diesen Details geben der Frontpartie ein hochwertiges und präzises Erscheinungsbild. Insgesamt stehen 16 Varianten zur Wahl: elf Karosseriefarben und fünf Zweifarboptionen.

 

Keine Überdigitalisierung

Das Cockpit macht einen recht sportlichen Eindruck und wurde von der grassierenden Überdigitalisierung offensichtlich verschont: auf den Bildern sind Schalter und Drehregler zu erkennen. Das neun Zoll grosse Zentraldisplay verfügt über eine höhere Auflösung und dient als digitale Schaltzentrale für Navigation, Unterhaltung und Fahrzeugeinstellungen, aber die Klimaanlage wird im eigenen Bereich eingestellt. Das lästige Suchen in Untermenüs entfällt.

Der Kofferraum bietet über 74 Liter mehr Ladevolumen als bisher; möglich macht dies unter anderem das optimierte Packaging im Bereich der hinteren Radaufhängung und die damit verbundene Absenkung des Ladebodens um 20 Millimeter. Die Türöffnungen erleichtern im Vergleich zum Vorgängermodell den Ein- und Ausstieg, was sich speziell in engen Parklücken bezahlt macht. Eltern werden es zu schätzen wissen, dass die hinteren Türen jetzt bis zu 85 Grad öffnen und damit einen einfacheren Zugang zu ihren Babys und Kleinkindern in den Kindersitzen ermöglichen.

 

Drei Leistungsstufen und optionaler Allradantrieb

Zur Markteinführung werden zwei Benziner mit Mildhybrid-System angeboten. Der 1.3-DIG-T liefert 140 oder 158 PS. Der schwächere Motor wird mit einem Sechsgang-Getriebe und Vorderradantreib kombiniert, beim schwächeren gibt es optional ein stufenloses CVT-Getriebe und Allradantrieb. 

Weiter gibt es den 1.5-DIG-T als "e-Power"-Hybrid, der zusammen mit dem E-Motor 190 PS Systemleistung auf die Räder bringt. Hier ist kein Allradantrieb vorgesehen, es gibt auch kein Getriebe, weil der Motor keine mechanische Verbindung zu den Rädern besitzt, sondern nur den Strom für den E-Motor produziert – eine Besonderheit von Nissan.

Kunden können aus zwei Motorisierungen und fünf Ausstattungslinien wählen, zum Marktstart ist ausserdem die limitierte Qashqai "Premiere Edition" erhältlich. Der in der Schweiz auf 130 Einheiten begrenzte "Premiere Edition" gibt es als 1.3 DIG-T Mild-Hybrid 158 PS mit Xtronic ab 40‘800 Franken.

Der neue Nissan Qashqai ist in der Basisausführung "Visia" ab sofort zu Preisen ab 28‘500 Franken bestellbar.

 

Text: Stefan Fritschi
Fotos: Nissan

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