Resto Mod

Resto Mod Jaguar XJC - ist das cool?

Resto Mod? In der Schweiz undenkbar. Doch das Angebot wird immer grösser - gerne zeigen wir einige aussergewöhnliche Beispiele. Etwa den Jaguar XJC von Carlex.

Veröffentlicht am 24.11.2021

In der Schweiz sind die so genannten «Resto Mod»: undenkbar. Würden die hiesigen Kontrollorgane so ein Fahrzeug sehen, würde das augenblicklich zu Haarausfall, Pickeln, Herzversagen und Durchfall führen. In den USA, Grossbritannien, weiter östlichen Gefilden und im asiatischen Raum erfreuen sich die «Resto Mode» aber bereits grosser Beliebtheit.

Wie die Bezeichnung ausdrückt, geht es bei den «Resto Mod» um «modifizierte Restaurationen». Das heisst, es werden Klassiker quasi neu aufgebaut – und mit modernen Technologien versehen. Berühmt sind etwa die Singer Porsche, 911er, die ziemlich alt aussehen, aber unter dem Blech das Beste bieten können, was Motoren, Bremsen, Infotainment etc. heute zu bieten haben.

Jaguar XJC von Carlex

Doch noch viel beliebter und vor allem häufiger sind die «Umbauten», von US-Klassikern die mit Scheibenbremsen, vernünftigem Automatik-Getriebe und gern feisten Corvette-Motoren auf Vordermann gebracht werden; innen gibt es Navi und HiFi-Anlagen und noch so manches, was das Leben angenehmer macht. Und überhaupt das Fahren sicherer. Also: alles gut.

Alles gut ist auch bei diesem Jaguar XJC des polnischen Tuners Carlex. Der Jaguar XJC, also das Coupé des XJ, war jetzt nicht das, was man als Bestseller bezeichnen möchte. Knapp über 10'000 Stück wurden gebaut. Heute ist der Zweitürer deutlich beliebter als damals, als er auf dem Markt war.

Resto Mod Jaguar XJC - in der Vergangenheit

Carlex gibt den XJC 400 PS aus einem V8. Wir nehmen an, dass es sich um die aktuelle Jaguar-Maschine handelt, dass da auch noch mehr möglich ist. Geschaltet wird selbstverständlich automatisch. Das passt auch bestens zum Interieur, das von den Polen sehr bewusst sehr im Retro-Style gehalten wird. Und viel cooler ist als damals.

Die Kosten für so einen Resto Mod Jaguar XJC: keine Ahnung. Wer das Spaziergeld hat und wer sich für das XJ-Coupé begeistern kann, der wird seinen Weg nach Polen finden. Dort ist eine Kleinstserie geplant. Weil es Jaguar ja nicht schafft, einen neuen XJ zu bauen, ist das eine interessante Alternative.

<< Zurück zur Übersicht

Das könnte Sie auch interessieren:



ai-Abonnenten haben unbeschränkten Zugriff auf alle unsere digitalen Inhalte. Bitte melden Sie sich mit Ihrem Account an. Wenn Sie noch keinen Account haben, können Sie ihn HIER kostenlos erstellen. Ihre persönliche Kunden- und Abonummer finden Sie auf der Aborechnung und auf der Folie, mit der die ai verpackt zu Ihnen kommt.