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TAG Heuer mit Porsche

Der Schweizer Uhrenhersteller TAG Heuer und Porsche haben ihre neue Partnerschaft bekanntgegeben. Beide Firmen haben viele Gemeinsamkeiten und sind schon seit langer Zeit werbetechnisch miteinander verbandelt.

Veröffentlicht am 07.02.2021
TAG Heuer mit Porsche

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Die Basis der neuen Partnerschaft schufen die Nachkommen der Gründungsväter beider Marken. Ferry Porsche stieg 1931 im Alter von 22 Jahren in die Automobilmanufaktur seines Vaters ein und gründete 1948 die nach der Familie benannte Automarke. Innerhalb weniger Jahre machte Porsche sich durch weltweite Erfolge im Motorsport einen Namen – darunter ein Klassensieg bei der Carrera Panamericana von 1954. Zu Ehren seiner erfolgreichen Teilnahme an diesem Rennen nannte Porsche den seinerzeit leistungsstärksten Motor «Carrera».

Edouard Heuers Urenkel Jack leitete das Familienunternehmen über Jahrzehnte hinweg. Im Jahre 1963 kreierte er den ersten Heuer Carrera-Chronographen – entwickelt, damit Rennfahrer die Zeit auf einen Blick auch in der Hitze des Geschehens ablesen konnten.

Dieser Zeitmesser und die leistungsstarken Carrera-Modelle von Porsche brachten Porsche und Heuer erstmals im Geiste der Carrera zusammen.

Jack Heuer war auch verantwortlich für die Heuer Monaco, den ersten wasserdichten automatischen Chronographen mit quadratischem Gehäuse. Der Name erinnerte an den Grossen Preis von Monaco und die Rallye Monte Carlo, die Porsche drei Jahre in Folge – 1968 bis 1970 – mit seinem 911 gewann. Wie der 911er bei den Automobilen, so brach auch die Heuer Monaco mit ihrem markanten Gehäuse, dem blau-metallischen Zifferblatt, dem roten Sekundenzeiger und der Krone auf der linken Seite des Gehäuses alle bekannten Designregeln der traditionellen Uhrmacherkunst.

 

Jo Siffert als "Geburtshelfer"

Als Alternative zu einer kostspieligen Werbekampagne setzte Jack Heuer auf ein kreatives Sponsoring- Arrangement mit dem Rennfahrer und Porsche-Händler Jo Siffert aus Friburg in der Schweiz. So sollte die Verbindung zwischen Heuer und Porsche weiter gefestigt werden. Bei der Premiere des Films Jo Siffert: Live Fast – Die Young im Jahre 2005 erinnerte sich Jack Heuer an die Bedingungen ihres Vertrags: «Für ein Entgelt von 25 000 Frankierte platzierte er unser Logo auf seinem Wagen und seinem Anzug. Darüber hinaus konnte er unsere Uhren zum Grosshandelspreis erwerben und dann mit erheblichem Gewinn an andere Rennfahrer weiterverkaufen, was er auch äusserst erfolgreich tat: Zum Ende der Saison 1969 trug fast die Hälfte der Formel-1-Fahrer Uhren von Heuer!»

Diese Verbindung bewog auch Steve McQueen im Jahre 1970 dazu, während der Dreharbeiten zum Film Le Mans, in dem er einen Porsche 917 fuhr, das Heuer Logo auf seinem Rennanzug zu tragen. Der geheimnisvolle amerikanische Schauspieler sagte damals: Ich fahre das gleiche Auto wie Jo Siffert, also will ich auch den gleichen Anzug tragen.» Und natürlich «klaute» McQueen auch die Uhr von Jo ...

 

Nebst der Lancierung des TAG Heuer Carrera Porsche Chronographen (den wir in auto-illustrierte 03/2021 vorstellen)  sind ab 2021 sind viele gemeinsame Projekte im Bereich des Motorports, beim Golf oder beim Tennis geplant. 

 

Text: Stefan Fritschi
Fotos: TAG Heuer

 

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