Villa d’Este

Villa d’Este 2022 - Impressionen

Nachdem uns der Concorso d’Eleganza in Villa d’Este im vergangenen Jahr begeistert hatte, war die Qualität der Veranstaltung heuer eher so: lauwarm. Aber wir zeigen gern ein paar erste Impressionen.

Veröffentlicht am 21.05.2022

Seit vielen Jahren besitzt die BMW Group die Rechte am Concorso d’Eleganza Villa d’Este, der wohl wichtigsten automobilen Schönheitskonkurrenz in Europa. Meistens haben sich die Deutschen in ihrem eigenen Auftritt vornehm zurückgehalten. Aber heuer ist das anders, man feiert mit einer eigenen Klasse 50 Jahre M GmbH, man zeigt aus Anlass der Premiere des neuen 7er ein paar 7er-Gebrauchtwagen, der neue M4 CSL darf nicht fehlen, auf einem Vorplatz steht noch einmal eine ganze Reihe M-Geräte. Schade, eigentlich.

Auch sonst hat uns die Qualität der ausgestellten Fahrzeuge jetzt nicht wirklich vom Sockel gehauen. Natürlich ist ein 59er Cadillac Series 62 Sedan ein feines Automobil und ziert jedes US-Car-Meeting, doch nach Villa d’Este gehört er nicht. Auch diese ewigen Mercedes 300 SL langweilen, zumal der gelbe Roadster dann auch sehr, sehr gelb war. Countach, wunderbarer Wagen, aber nicht für Villa d’Este (ausser es ist der Prototyp, der im vergangenen Jahr unverständlicherweise nicht gewonnen hatte). BMW 2002 turbo?

Selbstständlich hatte es auch ein paar Highlights, unser Liebling war sicher der Bugatti Type 59 Sports aus dem Jahr 1934, der sich in Schweizer Besitz befindet:

Auch sehr schön - der Maserati A6 GCS MM von 1954:

Dann gab es, wie immer, eine ganze Reihe feiner Ferrari, unserer Meinung nach der schönste: Ferrari 250 GT Zagato von 1956:

Sehr speziell: Ferrari 365 P Berlinetta Special Tre Posti von 1966.

Sehr schnell: Ferrari 335 S von 1958.

Sehr böse: Ferrari F40 LM von 1993.

Nach jahrelanger Restauration wieder in bestem Zustand: Aston Martin Bulldog von 1979.

Auch schön: Bristol 404 von 1953.

Und sowieso einer unserer Lieblinge: Alfa Romeo TZ.

Von der einen oder anderen Schönheit bringen wir dann noch mehr. Irgendwann.

Text/Photos: Peter Ruch

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