Fiat Tris

Elektro-Ape jetzt auch in Europa

Als Fiat letztes Jahr den elektrischen Nachfolger der ikonischen Ape vorstellte, waren alle begeistert. Dann der Wermutstropfen: nur für Schwellenländer. Nun kommt der dreirädrige Fiat Tris doch nach Europa – allen voran Italien.

Veröffentlicht am 28.01.2026

Über siebzig Jahre lang stellte Piaggio die Ape her. Die Ape war der knatternde Lastesel für Millionen von Bauern, Handwerkern, Lieferdienste, etc. Die strengen europäischen Abgasvorgaben bedeuteten aber das Aus für die Original-Ape. Nun ist das Dreirad zurück, allerdings nicht von Piaggio, sondern von Fiat. Und heisst neu Tris. 

Das im Frühjahr 2025 präsentierte vollelektrische Nutzfahrzeug war ursprünglich vor allem für Afrika und den Nahen Osten entwickelt worden. Nun soll der Fiat Tris doch noch nach Europa kommen – zuerst nach Italien.

Der Tris hat eine kompakte, seitlich offene Kabine über einem 12-Zoll-Vorderrad. Am Heck befindet sich eine grosszügige Ladefläche (2,25 Quadratmeter) auf einer stabilen, zweispurigen Hinterachse (Nutzlast: 540 Kilogramm). 

90 Kilometer Reichweite

Der Antrieb arbeitet mit einer 48-Volt-Architektur, der E-Motor leistet 9 kW/12 PS. Die 7-kWh-Batterie soll Reichweiten von bis zu 90 Kilometern ermöglichen, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 45 km/h. Geladen wird an der Haushaltssteckdose, was rund fünf Stunden dauert. 

Innen gibt’s alles, was das Herz eines pragmatischen Paketdienstes höherschlagen lässt: Digitaltacho, USB-C, 12-Volt-Buchse – und keine Ablenkung. Kein Touchscreen-Gedöns, keine Sprachsteuerung, kein künstlicher Beifahrer namens „Hey Fiat“. Nur du, das Ding und dein Lieferziel. 

Bilder: Stellantis

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