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Ford Mustang - ein starkes Zeichen

Weiterhin mit V8 und manueller Schaltung: die siebte Generation des Ford Mustang setzt auf bekannte Stärken. Und will auch eine jüngere Kundschaft begeistern.

Veröffentlicht am 15.09.2022

Dass Ford auch noch eine siebte Generation seines Mustang auf den Markt bringt, musste nicht unbedingt erwartet werden. Auch in den USA ist ganz viel E, Ford selber spielt dabei eine wichtige Rolle. Doch die Amerikaner stellen ihre Ikone nicht nur komplett neu auf, sie setzen auch klare und starke Zeichen: Es gibt weiter den 5-Liter-V8 (und den 2,3-Liter-Turbo), es gibt weiterhin ein manuelles Getriebe. Und es wird keinen Plug-in-Hybriden geben. Und auch keinen milden.

Die Ikone

Es ist schon so: der Mustang verkauft sich prächtig. Er war im vergangenen Jahr zum siebten Mal in Folge das meistverkaufte zweitürige Coupé der Welt. Zwar werden fast 85 Prozent der Ponies in den USA abgesetzt, doch für die Marke ist der Mustang weltweit ein sehr wichtiger Image-Träger. Und diese «petrolhead»-Ikone wollen die Amerikaner nicht einfach wegschenken, ganz im Gegenteil: Sie machen nicht nur alles, damit nicht nur die loyale Kundschaft auch in den nächsten Jahren begeistert bleibt, sondern zudem die Generation Z an Bord geholt werden kann.

Doch beginnen wir ganz klassisch. Eigentlich ist es mehr so Generation 6.5., wenn wir die technischen Grundlagen des neuen Mustang betrachten. Es bleibt vieles gleich, Unterbau, Radstand, Spur. Doch optisch wird die 7. Generation deutlich geschärft, klar, schmalere Lampen, geducktere Haltung vorne. Doch in der Seitenansicht wirkt der neue Mustang nun vor allem im hinteren Bereich deutlich aggressiver, es gibt einen deutlichen Knick im hinteren Kotflügel - und einen noch deutlicheren Knick unter der Kofferraumkante, die auch als integrierter Spoiler dient. Das Design hat deutlich gewonnen, damit wird man die bestehende Kundschaft sicher erfreuen. Und die Jungspunde wahrscheinlich auch, der neue Mustang ist eine positiv moderne Interpretation einer Legende. Die es weiterhin auch offen gibt.

Gamification

Auch in Sachen Antrieb bleibt Ford souverän: Sowohl der EcoBoost-Vierzylinder wie auch der Coyote-Achtzylinder wurden selbstverständlich überarbeitet, mehr Effizienz, weniger Verbrauch. Doch bei 5-Liter-V8 fand man auch noch ein paar Pferdchen, 507 werden es wohl sein, die endgültige Homologation steht noch aus. Es wird weiterhin den manuellen 6-Gänger geben, auf Wunsch iist auch die bekannte 10-Gang-Automatik erhältlich. Die Fahrleistungen sind noch nicht bekannt, aber man darf davon ausgehen, dass sie besser sind als bislang. Und sie waren ja bislang schon nicht von schlechten Eltern.

Innen ist dann alles anders (zumindest in den besser ausgestatteten Version): zwei mächtige Bildschirme gehen ineinander über, das sieht schon fast wie Hyperscreen aus - und ziemlich cool. Die zwei Touchscreens lassen sich männiglich individuell konfigurieren, das ist auch der Plan dahinter: gamification. Jüngere Menschen wollen es verspielter, glaubt man bei Ford erkannt zu haben, also kriegen sie auch die Möglichkeiten dazu.

Spielsachen

Doch da sind noch mehr Spielsachen. Auf jeden Fall spannend ist die elektronische «drift brake;, die nicht nur wie die Handbremse in einem Rallye-Auto aussieht, sondern auch deren Funktionen erfüllen kann. Zwar regelt der Computer die genaue Bremswirkung auf die Hinterräder, da gibt es auch verschiedene Programme, doch die Möglichkeiten dieses Wunderwerks dürften gewaltig sein; im Video sieht es grossartig aus. Nicht wirklich sinnvoll erscheint uns die Möglichkeit, das Fahrzeug auch «remote», also von aussen, starten und angasen lassen zu können.

In den Vereinigten Staaten wird der neue Mustang ab Sommer 2023 zu kaufen sein, Preise gibt es selbstverständlich noch keine. Aber: Wir liefern dann noch eine kleine Überraschung nach - stay tuned.

Mehr Neuheiten von der NAIAS gibt es: hier. Text: ai-online-Team, Photos: Ford.

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