Test Kia Rio 1.0 T-GDi Mild Hybrid
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Genau ins Ziel – Kia Rio

Wenn auch nicht immer alle Tests ins gedruckte Heft passen, vergessen tun wir unsere Alltagsbegleiter nicht. Der kürzlich geprüfte Kia Rio 1.0 T-GDi Mild Hybrid darf sich daher online hier in Szene setzen – und das macht er nicht schlecht.

Veröffentlicht am 09.02.2021
Kia Rio 1.0 T-GDi Mild Hybrid

Kia Rio 1.0 T-GDi Mild Hybrid

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Kia Rio 1.0 T-GDi Mild Hybrid

Kia Rio 1.0 T-GDi Mild Hybrid

Der Beitrag von Kia zur Vier-Meter-Klasse, also der Grösse des VW Polo, heisst Kia Rio. Die aktuelle Generation kam 2017 und wurde jüngst um eine Mild-Hybrid-Variante mit wahlweise manuellem oder Doppelkupplungsgetriebe ergänzt. Wir haben letztere getestet.

Der Einliter-Dreizylinder leistet durchaus üppige 120 PS und verfügt über ein ebenfalls nicht kleinliches Drehmoment von 200 Nm. Ich bin wohl nicht der einzige Tester, der zwischenzeitlich eine tiefe Liebe zu den Dreizylindern entwickelt hat. Das liegt daran, dass sie einen kernigen, freundlichen und sportlichen Klang von sich geben und das Gefühl von Drehzahl und Beschleunigung vermitteln. Genau das tut auch der 1.0 T-GDi im Rio. Er „orgelt“ sich sauber durch die sieben Gänge und macht richtig Freude – und bietet obendrein gute Fahrleistungen bei moderatem Verbrauch. Uns stört lediglich, dass man bei manueller Betätigung des Getriebes nach vorn hoch- und nach hinten runterschalten muss. Umgekehrt wäre sinniger – Porsche macht es vor. Gäbe es Lenkradpaddel, wäre das kein Problem, aber die haben sich die Kostenrechner bei Kia verkniffen: schade!

 

Etwas schwer dosierbares Gaspedal

Mit Eco, Normal und Sport stehen drei Fahrmmodi bereit. Eco geht auf 1000/min, wenn Verbraucher eingeschaltet sind, und auf Leerlauf, sofern die Verbraucher aus sind. Dabei ist uns ein Phänomen aufgefallen. Der Rio gibt einem immer das Gefühl einer „Motorbremse“, selbst wenn man ohne Betätigung eines Pedals bergab fährt. Das führt beispielsweise dazu, dass man auf 50 km/h beim Dorfeingang abbremsen möchte, aber bei Erreichen der Zielgeschwindigkeit wieder aufs Gas muss, um nicht zu langsam zu sein. Das Tempo ist daher – vor allem bergab – schwer dosierbar, es mangelt an Feingefühl und Direktheit. Kommt dazu, dass der Drive-Mode-Schalter schlecht erreichbar ist.

Gute Beschleunigung und viel Fahrspass

Der Kleine beschleunigt in knapp über zehn Sekunden auf 100 km/h. Unser sehr gemischter und nicht gerade langsamer Testbetrieb ergab einen Durchschnittsverbrauch von 6,3 l/100 km. Das ist ein halber Liter über der Werksangabe von 5,8 l/100 km und damit angesichts der Fahrleistungen ein guter Wert. Allerdings weist auch die Version ohne Mildhybrid exakt diesen Verbrauch aus, ist aber eine Sekunde langsamer ist als der MHEV, der zudem 30 Kilogramm schwerer ist als der nicht-elektrifizierte 1.0 T GDI. Unser Testprobant bringt aber dennoch nur 1330 Kilogramm auf die Waage, was für heutige Zeiten wahrlich nicht als übergewichtig eingestuft werden kann.

 

Übersichtlich und gut verarbeitet, aber der optische Reiz fehlt

Ansonsten sind Bedienung und Übersichtlichkeit sehr gut, alles ist sehr analog und deshalb sehr klar und die Materialqualität ist hoch. Eine besondere Freude machen die aussterbende Spezies der Analoginstrumente mit „echten“ Zeigern. Allerdings fehlt die Inspiration, das gewisse Etwas, der eigene Stil. Gerade die Türpanels wirken recht einfallslos. Auf der grossen Fläche des Armaturenträgers wirkt der Karbon-Look für diese Wagenklasse etwas aufgesetzt. Da gäbe es sicher dekorativere Oberflächen. Aufgesetzt wirkt auch der Navischirm, da gibt es im Markt besser integrierte Beispiele  – viel schlechtere allerdings auch. Spurhalte- und aktiver Lenkassistent sind etwas nervig auf unseren kurvigen Strassen. Doch dieses Problem haben mittlerweile all diese Helferlein. Für die EuroNCAP-Sterne tut man schliesslich alles. Gut lassen sich dies System im Rio sehr schnell per Knopfdruck deaktivieren.

 

Sicher und komfortabel

Fahrkomfort, Geräuschpegel und Federung sind ausgezeichnet. Selbst in sehr zügig gefahrenen Kurven bleibt der Fronttriebler auf Kurs und bringt dank sicherem Untersteuern niemanden ins Schwitzen. Das Fahrwerk und die Bremsen könnten problemlos auch mit höherer Motorleistung fertig werden.

Den Passagieren geht es derweil bestens. Der Rio ist alles andere als klein. Als Kompakter erfüllt er alle Mindestanforderungen zum artgerechten Personentransport. Die Sitze sind angenehm straff gepolstert, bieten genügend Seitenhalt und lassen auch auf langen Strecken keine Ermüdung zu. Der Einstieg zum Fond sowie Kopf- und Beinraum sind ohne Tadel. Der Kofferraum lässt sich über die niedrigen Ladekante prima beladen, die Ladefläche ist nach Abklappen der Rückenlehnen schön eben. Als hätte man das nicht erwartet …

Aber gerade deshalb ist der Rio so auffällig unauffällig, weil er nie über die Stränge schlägt. Nicht so gut gefallen hat uns die Heizleistung bei kaltem Fahrzeug und ebenso kalten Aussentemperaturen. Da brauchte es morgens auf dem Weg zur Arbeit doch so einige Kilometer, bis der kleine Motor genügend Abwärme beisammen hatte, um sie an den Innenraum abzugeben.

 

Moderate Preisgestaltung

28’550 Franken kostet unser Rio 1.0 T-GDi Mild Hybrid in der höchsten Ausstattungsstufe GT-Line. Das ist angesichts des umfangreichen Infotainment-, Assistenz- und Komfortangebot nicht viel Geld. Eine Optionenliste ist nahezu inexistent. Optional bleiben dann nur noch die Metallic-Lackierung (600 Franken) und das Glasschiebedach (700 Franken) übrig.

 

Fazit:

Der Kia Rio macht alles richtig und kann, was ein Subkompakter können soll. Zudem bereitet der Dreizylinder sehr viel Spass. Der Mild-Hybrid ist bei gleichem Verbrauch leicht schneller als der Hybrid-lose Rio. Aber uns fehlt etwas die Eigenständigkeit – und der allerletzte Pfiff.

 

Text: Stefan Fritschi
Fotos: Vesa Eskola

 


Technische Daten

Kia Rio 1.0 T-GDi Mild Hybrid

Motor:

R3-Turbobenziner, 998 cm3

88 kW/120 PS, 200 Nm bei 2000–3500/min

Kraftübertragung:

7-Gang-Doppelkupplung

Vorderrad

Testverbrauch: 6,3 l

CO2 131 g/km, Effizienz A

Fahrleistungen:

0–100 km/h 10,3 s

Spitze 190 km/h

Masse und Gewichte:

L/B/H: 4065 / 1725 / 1450 mm

Leergewicht: 1330 kg

Anhängelast ungebr./gebr.: 900 / 450) kg

Ladevolumen: 325–1103 l

Preis: ab 26’800 Franken (First Edition), GT-Line ab 28'550 Franken

 

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