Literatur

Helge Timmerberg fährt Mercedes

In der neuen Ausgabe der «ai» finden Sie ein Portrait des deutschen Schriftstellers Helge Timmerberg. Und hier einen exklusiven Vorabdruck aus seinem neuen Buch «Lecko mio», das 5. Kapitel, «In Würde reisen», leicht gekürzt.

Veröffentlicht am 26.01.2022

Ich habe die voll geile Karre von meinem Vater geerbt. Er hatte ja einige Fehler, aber ein Weltklassehändchen für Autos. Er hatte es irgendwann für vierzigtausend Euro einem anderen Rentner abgekauft, und es wohnte bis zu seinem Tod direkt neben der Küche in seinem Haus. An den Wänden der Garage waren Gummipolster angebracht, falls irgendein Idiot oder er selbst die Fronttüren des Benz mit zu viel Schwung öffnete. Wer nach oben will, fährt BMW, wer oben ist, Mercedes. Aus dieser Welt kommt mein Vater. Ich nicht. Ich hatte mal einen BMW, einen sehr schnellen, aber nur für kurze Zeit. Und es ist auch schon vierzig Jahre her. Davor fuhr ich einen Peugeot 205 und einen Fiat Mittelklasse an der Grenze zum Kleinwagen, und das alles gebraucht. Danach, als der BMW zu Schrott mutierte und bewies, dass alles Leben Wandlung war, hatte ich fast dreißig Jahre kein eigenes Auto mehr. Und ich hab auch keins vermisst. Es gab Flugzeuge, es gab Züge, und in den Städten gab es Taxis, U-Bahnen und meine Füsse. Und es gab Mietwagen für den Ausflug ins Grüne. Ich fuhr einen offenen Jaguar in Malibu und sah auch einen Buddha im Porsche, denn gelegentlich gabs ein kostenloses Upgrade des Verleihers, ansonsten mietete ich, was grad da war, es interessierte mich nicht sonderlich, und oft war es ein Opel.

Mein Vater starb an meinem Geburtstag. Was soll man dazu sagen. Er vererbte mir hunderttausend Euro und einen Mercedes E 220 CDI, das ist eine Stufe unter der S-Klasse, aber man merkt es kaum. Sieben Jahre später, also jetzt, ist das Geld ein gescheiterter Traum, aber die Karre steht unten auf der Straße und wartet, dass ich in die Gänge komme. Sie ist Baujahr 2002, ich bin fünfzig Jahre älter, wahrscheinlich u?berlebt sie mich. Ich bekam sie mit einem Tachostand von rund 100 000 Kilometern, bei mir sind 250 000 daraus geworden. Der Unterschied sind 150 000 Kilometer, das ist knapp viermal um die Welt, wenn man sie durchgehend auf einer geraden Linie umrunden könnte. Viermal um die Welt! Und ich habs fast nicht gemerkt, weil es ein rollendes Wohnzimmer ist, ein Sofa, mit relativ wenig Spritverbrauch. Diesel, um genau zu sein, nicht mehr als sechs Liter für hundert Kilometer, wenn man ihn so fährt wie ich im Alter. Hundertzwanzig auf der Autobahn oder hundertdreißig, manchmal ertappe ich mich auch bei hundert. Früher fuhr ich ambitionierter, mit siebzig macht mir Langsamfahren Spaß.
 
Der Wagen ist a bissel wie eine rollende Fruchtblase. Sobald ich drinsitze, bin ich in Sicherheit. Und zu Hause. Einmal platzte mir dreißig Kilometer vor Palermo ein Reifen, und das wars auch schon an Pannen. Das Wort kennt mein Benz nicht so recht. Möglicherweise hat jeder Autobauer irgendwann mal ein Modell herausgebracht, das er später bitter bereut hat, weil es so unkapputtbar ist. Das kostet Arbeitsplätze und bremst den Fortschritt. Mein Auto redet nicht mit mir, und es glaubt auch nicht, besser fahren zu können als ich, es korrigiert weder einen unerlaubten Spurwechsel, noch parkt es von selbst ein. Es diffamiert nicht mein Geschlecht. Ein Macho-Mercedes der alten Schule mit einer Charakter-Karosserie. Ich weiß, andere nennen es Beulen.


 
Die Leute sind schizophren. Sie kaufen sich zwar nagelneue Jeans mit Löchern drin, aber wenn sie an ihrer Karre mal einen Kratzer sehen, werden sie sofort wieder altmodisch. Dabei sind Beulen unsere besten Freunde. Sie machen selbst die teuerste Karre unsichtbar für die Neidgesellschaft und den Autodieb. Ich parkte ihn in Frankfurt und dem Ruhrgebiet, ich parkte ihn sogar grenznah zu Polen und Italien. Palermo, Neapel, Genua, das sind alles keine unschuldigen Namen. Aber egal, wie dunkel die Straßen waren und wie düster die Schatten, niemand wollte meinen Mercedes. Autodiebe reagieren auf eine verbeulte Karosserie wie Zombies auf einen Zombie, das ist doch klar, und wenn dann doch noch ein Oberschlauer einen Blick durchs Seitenfenster wirft, um zu checken, ob wenigstens drinnen etwas zu finden ist, das nicht die Ehre des Diebes befleckt, ja, was wird er dann sehen? Im Jahre 2002 stand der Rentner, von dem mein Vater den Wagen gekauft hatte, vor der Wahl: entweder ein Autoradio mit CD-Player oder eins mit Kassettenrekorder. Er entschied sich gegen das neumodische Zeugs.

(...)
 
Ich fand in meinen Überresten der Vergangenheit keine Kassetten mehr, als ich den Benz übernahm. Nur eine, aber sie versammelte die drei besten Rock-’n’-Roll-Gitarristen aller Zeiten bis dato. Rory Gallagher, Stevie Ray Vaughan und Jimi Hendrix, aber von dem nur die Balladen. Sieben Jahre, 150 000 gefahrene Kilometer und eine Kassette. In Würde reisen.

(...) 

Jimi erstickte mit achtundzwanzig an seinem Erbrochenen, Stevie stürzte mit sechsunddreißig ab, Rory Gallaghers irische Leber schaffte es immerhin bis zu seinem achtundvierzigsten Lebensjahr, nur ich werde langsam zum Methusalem, was gar nicht sein muss. Es war nie mein Plan, uralt zu werden, auch jetzt ist er es nicht, ab siebzig ist für mich jeder Tag ein guter, um zu sterben, weil ich doch schon so viel erlebt habe. So hörte ich mich ziemlich oft reden, wenn mich jemand nach meiner Angst vor dem Tod befragte. Im letzten Winter dann fuhr ich mit meinem Benz mal in ein richtiges Scheißwetter. Ich wusste es vorher, aber ich ahnte nicht, wie scheiße es wirklich werden würde. Außerdem zwang mich die Kombination von unaufschiebbaren Terminen und Corona auf eine Route, die im Winter als recht anspruchsvoll gilt. Vor allem nachts. Das bescheuerte Timing ging natürlich auf meine Kappe, ich hätte ja früher losfahren können. Hätte, hätte, Fahrradkette, außerdem fahre ich gern nachts, dann sind die Straßen frei. Und ich gehe ohnehin selten vor vier Uhr morgens ins Bett. Von Wien nach St. Gallen brauche ich um die zehn Stunden, wenn ich die Route über München nehme, und fahre ich die landschaftlich reizvollere Alternative über Innsbruck und Bregenz, wirds ne Stunde länger. Beide Routen sind reine Autobahnstrecken und haben noch eins gemeinsam. Eine deutsche Grenze im Lockdown. Ich hatte weder einen negativen PCR-Test noch Bock auf einen Grenzstau und entschloss mich deshalb, bis zur Schweiz in Österreich zu bleiben, was durchaus machbar ist, aber es geht dann halt über die Land- und Bergstraßen von Tirol. Für die war teils heftiger Schneefall und extreme Glatteisgefahr angesagt.
 
Ich redete mir das schön. Die Österreicher sind Schisser. Sie übertreiben gern die Gefahren, außerdem war mein Benz eine rollende Festung gegen jegliches Wetter. Bisher. Und bis Salzburg blieb es auch so, die A1 war schneefrei, die A10, auf die ich kurz vor der deutschen Grenze Richtung Tauerntunnel abbog, ebenso, und nachdem ich ab Bischofshofen die Autobahn verlassen hatte und auf der Bundesstraße nach Zell am See weiterbrummte, war ich wieder mal von meiner Kenntnis der österreichischen Mentalität recht angetan. Ein paar Schneeflöckchen hier und da, wenig Verkehr. An einer geschlossenen Tankstelle packte ich meinen Picknickkorb aus, denn die Gastronomie gab es dank Corona nicht mehr. Uhrzeit: so gegen 23! Uhr, Temperatur: so minus 6. Zwischen Zell am See und Mittersill schneite es ein bisschen mehr, aber extrem war das alles keineswegs, erst als es die Serpentinen zum Pass Thurn hochging, sah ich nun keine anderen Verkehrsteilnehmer mehr, und die Straße war durchgehend ganz leicht schneebedeckt. Kurz vor der Passhöhe der erste Schreck der Nacht. Der Wagen rutschte kurz weg, und am Armaturenbrett leuchtete ein gelbes Lämpchen auf, das ich noch nie gesehen hatte. Es zeigt an, wenn mindestens eines der Räder keine Bodenhaftung mehr hat.

Glatteis!

Zum ersten Mal seit sieben Jahren. Zum ersten Mal Kontrollverlust, zum ersten Mal ein heißer Panikschuss am nutzlos gewordenen Lenkrad. Und gleich wieder Schluss. Was blieb, war, dass ich keiner Kurve mehr über den Weg traute, und davon gab es genug. Alles andere dagegen gab es nicht mehr. Das spektakuläre Panorama der Hohen Tauern hatte die Nacht verschluckt, den Wald am Straßenrand ebenso, ich sah in den Lichtkegeln meiner Scheinwerfer nur noch die jeweils nächsten zwanzig Meter einer Albino- Asphalt-Schlange ohne jedes Zement-Pigment und verkrampfte mich schon mal für das, was noch kommen mochte. Außerdem beschäftigte mich die Frage, wie es denn weitergehen soll, wenn hier oben bei mittlerweile 9 Grad minus um Mitternacht ein Graben oder ein Baum den Benz nachhaltig stoppt. So weit die Füsse tragen bis Kitzbühel? Und gibt es hier Wölfe? Offene Hotels gab es nicht. Österreich hatte nicht nur die Lokale, sondern auch alle Beherbergungsbetriebe wegen des Scheißvirus aus Wuhan dichtgemacht. Die Zeit, in der es kein Schwein in Tirol interessierte, ob in China ein Sack Reis oder ein Mensch umfällt, war definitiv vorbei.


 
Bis Kitzbühel leuchtete das gelbe Lämpchen neben dem Tacho noch sechs- oder siebenmal auf, und jedes Mal verabschiedete sich das Feuilleton abrupt aus meinem Vokabular. »Scheiße« oder »Fuck« oder »verfickte Inzucht«, viel größer war mein Wortschatz nicht mehr, und wenn es noch eine Hoffnung gab, dann die, dass es ja bald wieder bergab geht und dann alles gut wird, denn unten im Inntal wartete die A12 auf mich, die Autobahnzivilisation mit der Bruderschaft der Straße, sowie das geile Geradeausfahr-Gefu?hl, und aus irgendeinem Grund glaubte ich sogar, dass es unten weniger schneit als oben. Frau Holle lachte sich derweil ins Fäustchen. Und ja, es ging bald wieder abwärts, und nein, der Schneefall wurde nicht lichter, im Gegenteil, er fiel immer dichter, es schien, dass der Berg, den ich überquert hatte, wie eine Wettergrenze funktionierte. Alles vorher war Frau Holles Pipikram, alles nachher gehörte von der Polizei verboten, aber die saß vermutlich in ihrer warmen Stube am Ofen, und als ich endlich, endlich bei Wörgl auf die Autobahn kam, war mir, als wäre ich nach Sibirien abgebogen.
 
Im Windkanal des Inntals wurde der Schneefall zum Schneesturm. Ich sah nun wirklich nicht mehr viel. Nicht die Spurmarkierungen, nicht den Seitenstreifen und auch nicht die Linie, die die Richtungen trennt. Ich wusste nicht, ob ich auf der rechten Spur fuhr oder auf der linken oder schon auf keiner mehr, sondern auf einer Wiese daneben. Ich sah auch keine anderen Bekloppten, ich schien der Einzige zu sein, der hier unterwegs war, und manchmal glaubte ich gar, ich hätte was verpasst und die Autobahn sei gesperrt. Ich fuhr nur noch vierzig oder dreißig, aber fahren ist dafür eigentlich das falsche Wort. Die Glatteis- Warnlampe im Cockpit flackerte wie ein Discolicht, synchron dazu spielten die Nerven verrückt, und als der Benz zum ersten Mal nicht nur wegrutschte, sondern sich auch zu drehen begann und die Motorhaube nach rechts, der Kofferraum nach links und mein Seitenfenster nach vorne zeigte, vergaß ich gänzlich, dass ich ja eigentlich keine Angst vorm Tod habe.


 
Ich fragte einmal einen berühmten deutschen Abenteurer, welchen Tod er für den gnädigsten hielt. »Kopfschuss von hinten, ohne Vorwarnung«, antwortete Rüdiger Nehberg. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Meine Mutter verstarb im Fernsehsessel, und das Letzte, was sie von dieser Welt sah, war Shopping Queen. Die Sitze in der Mercedes E-Klasse sind mindestens so bequem wie Fernsehsessel, aber das Programm in den Panorama-Fensterscheiben war grad definitiv a bisserl zu interaktiv, um darin nur einen spannenden Katastrophenfilm zu sehen, mit dem ich nichts tun hatte. Hinter mir tauchten zwei Lichter auf, die größer und größer wurden, und wenn der Fahrer dahinter in dem Schneetreiben vor sich so wenig sah wie ich, konnte ich mir eine ganze Reihe von Unfallmöglichkeiten vorstellen, und die wenigsten hatten mit einem gnädigen Tod zu tun. Eingeklemmt, aber bei vollem Bewusstsein in einem brennenden Wrack? Oder man überlebt, aber ohne Gesicht?
 
Mein Benz ist ein Raucherwagen. Und ich konnte auch sicher eine Zigarette vertragen, nachdem es noch mal gut ausgegangen war, aber ich traute mich einfach nicht mehr, eine Hand vom Lenkrad zu nehmen, obwohl das wahrscheinlich keinen Unterschied gemacht hätte. Das Glatteis lenkt, der Mensch denkt. Und was denkt er? Wann kommt endlich der nächste Scheiß-Rastplatz. Was denkt er noch? Wann kommt endlich der nächste Scheiß-Rastplatz. Und was denkt er außerdem? Wann kommt endlich der nächste Scheiß-Rastplatz? Und was denkt er auf dem Rastplatz?


 
Auf dem Rastplatz standen drei Schneehügel, in denen die Grundformen von Pkws erkennbar waren. Ich saß in meinem und ließ mich ebenfalls langsam unter dem Schnee begraben. Ich hatte gepinkelt, einen Kaffee aus dem Automaten gezogen, eine Zigarette geraucht und ruhte mich nun ein bisschen aus. Den Motor ließ ich laufen, damit es warm blieb, mein schlechtes Feinstaub-Gewissen degradierte ich angesichts der Umstände zum Luxusproblem. Der Tank war noch zu einem Drittel gefüllt, und es war gegen 3.30 Uhr. Wie lang reicht das im Leerlauf? Bis es hell wird? Und wie lange schneits noch? Zwei Tage etwa, hatte der Wetterbericht prophezeit. Und in dieser Nacht fings erst an. Es war ein Rastplatz, keine Raststätte. Außer dem stinkenden Toilettenhäuschen gab es hier nichts. Zum Überwintern wäre die nächste Autobahntankstelle geeigneter. Das sind noch zehn Kilometer, vielleicht zwölf, aber lass es ruhig zwanzig sein, das schaffst du, reine Nervensache, und meine Nerven hatten sich mittlerweile beruhigt. Also, was machst du? Hierbleiben, einen Joint rauchen, den Fernsehsessel in Liegeposition bringen und das Ganze mal genießen? Oder just another coffee for the road?
 
Es wurde eine road to hell, Teil2, daraus. Kaum hatte ich den Rastplatz verlassen"– und mit »kaum« meine ich so gefühlte fünfzig, maximal hundert Meter" –, bereute ich meine Entscheidung schwer. Alles war sofort wieder wie vorher. Der Blindflug durch das Schneegestöber, das Wegrutschen, das Abdrehen, das Adrenalinbad, der ganze Kampf ums nackte Überleben war mit einem Schlag wieder da, dazu gesellte sich die Fassungslosigkeit über meine Bescheuertheit. Was hatte ich denn erwartet? Baute ich auf Kausalzusammenhänge oder auf Kaffeesatz? Wenn vor einer halben Stunde auf der Autobahn die weiße Hölle vom Himmel runtergekommen und es auf dem Rastplatz auch so weitergegangen war, warum sollte es dann jetzt auf der road to hell auch nur einen Deut besser sein? Und wie lang werden zwanzig Kilometer auf Glatteis? Wieder formulierte sich angesichts des jederzeit möglichen größten anzunehmenden Unfalls nur noch ein Gedanke, eine Frage, die letzte vor Gott, wenn ich an Gott glauben würde, aber es gibt Augenblicke, da täte ich es gern, und dieser Augenblick, wie gleich auch der nächste und der nächste Rutsch- oder Drehmoment war gekommen, und ich fragte quasi im Minutentakt Gott, die Götter, Buddha, Brahma, Manitou und wen ich sonst noch dem Namen nach kannte: »Wann kommt endlich die nächste Scheiß-Tanke?«


 
An der nächsten Scheiß-Tanke musste ich schon wieder als Erstes ganz schnell zur Toilette, auch so ein Altersthema, das man ungern ansprechen will. In Würde pissen? Und immer im letzten Moment? Der Fluss des Lebens hat viele Nebenflüsse. Man gewöhnt sich dran, aber es erwischt mich doch recht häufig unpassend. In Talkshows zum Beispiel, wenn ich als Letzter drankam. Ich habe mir nie in die Hose gemacht, aber mein Fokus war verrückt. Es ging nicht mehr darum, ein Millionenpublikum zu unterhalten, sondern nur noch um die Kunst, sich dabei nicht einzupissen. Im Benz wäre das nicht ganz so peinlich, dafür vitalisiert die Dauervibration der Autobahn die altersschwache Blase in einer Weise, die auch ganz schön lästig werden kann. Auch bei normalem Wetter. Aber wenn plötzlich Sibirien ausgebrochen ist und du nicht weißt, auf welcher Spur du bist, dann weißt du auch nicht, auf welcher Spur du anhältst, aussteigst und den Schnee einnässt. Doch wieder erlöste mich ein rettendes Pissoir, bevor der Countdown ausgezählt war, und danach genoss ich den Tankstellenshop. Er war warm, schneefrei und voller Schokolade. Leider durfte ich nicht verweilen. Draußen Schneesturm, drinnen Corona-Alarm. Ich nahm zwei Bountys mit zum Benz.

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Lecko Mio. Siebzig werden
Erscheint am 27.01.2022 im Piper Verlag, 26,90 Franken, 192 Seiten

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