News

Honda Jazz - Sportmodell und mehr Power

Honda spendiert dem Jazz ein sanftes Facelift. Neben den üblichen Finessen an Karosserie und Innenraum gibt es ein neues Sportmodell sowie mehr Leistung für den Hybridantrieb.

Veröffentlicht am 12.01.2023

Honda frischt den Jazz auf. Dabei wird vor allem der Hybrid-Antrieb überarbeitet, der mehr Leistung bekommt. Zudem bekommt der praktische Kleinwagen eine eigene Sportversion. Besonders spannend für viele Interessenten dürfte die erstmals erhältliche Anhängerkupplung sein. Der überarbeitete Jazz kommt in der Schweiz Ende des ersten Halbjahres 2023 auf den Markt. Der Einstiegspreis von aktuell 24'690 Franken dürfte etwas ansteigen.

Immer auf dem aktuellsten Stand bleiben mit der auto-illustrierte im Abo!

Man muss schon genau hinschauen, um das Facelift zu erkennen. Die Ausstattungsvarianten Elegance und Advance bekommen neben leicht angepassten Schürzen ein neues Kühlergrilldesign, dunkle Scheinwerfereinfassungen und eine andere Farbgebung für die Felgen. Im Innenraum sind neue Farben, Materialien und Oberflächen zu finden. An den kompakten Abmessungen von 4044 mm Länge und 1694 mm Breite ändert sich zum Facelift selbstredend nichts.


Der Honda Jazz Crosstar gibt mit unlackierten Schwellerverkleidungen den Robusten.

Das robust angehauchte Modell Crosstar Advance erhält einen neuen Wabengrill, angedeutete Unterfahrschütze mit passenden Seitenschwellern und die neue Farbe Mist Blue. Analog zu den anderen Modellen gibt es hier neue Sitzpolster sowie Anpassungen an Armaturentafel, Türen, Mittelkonsole und Lenkrad.

Neues Sportmodell


Sportlichere Schürzen und Gitter verleihen dem Advanced Sport optisch mehr Dynamik.

Neu im Team ist der Advanced Sport. Zu erkennen ist er an sportlicheren Schürzen, einem Wabengittergrill, schwarzen Aussenspiegeln, speziellen 16-Zöllern und der spezifischen Lackierung Urban Gray. Mikrofaserbezüge für die Sitze sowie gelbe Nähte am neuen Dreispeichenlenkrad, der Mittelarmlehne und den Türverkleidungen verleihen dem Cockpit einen Hauch Sportlichkeit.

Der Advanced Sport verfügt darüber hinaus über ein angepasstes Fahrwerk. An der Vorderachse wurde die Federrate um acht Prozent verringert, hinten um 20 Prozent erhöht. Zusammen mit steiferen Dämpfern sollen Kurven dynamischer genommen werden können. Dazu spendiert Honda dem Jazz Advanced Sport einen Sportmodus mit direkterem Ansprechverhalten des Antriebs.

Mehr Leistung für den Hybridantrieb

Ausserdem ist mehr Leistung an Bord, wobei davon alle Modellvarianten profitieren. Der e:HEV-Hybridantrieb besteht aus einem 1,5-Liter-Benziner mit nun 79 kW (107 PS) statt 72 kW (98 PS) und zwei Elektromotoren. Davon dient nur einer als Antriebseinheit und leistet statt 80 kW (109 PS) nun 90 kW (122 PS). Läuft der Benziner mit, dient er die meiste Zeit nur als Energiequelle für den zweiten Elektromotor, der als Generator dient. Nur bei höheren Geschwindigkeiten treibt er direkt die Vorderräder an. Ein Getriebe als solches gibt es nicht.

Gut funktionierender Antrieb

Was kompliziert klingt funktioniert erstaunlich gut, wie unser Test mit dem neuen Honda Civic e:HEV zeigt. Im Jazz soll die Kraftübertragung nun sanfter sein und dank neuer Regelstrategie dynamischer beschleunigen. Fahrleistungen verrät Honda aber nicht.

Zielgruppe des Honda Jazz sind allerdings weniger Sportfahrer, sondern vielmehr praxisorientierte Menschen. Die dürfte es besonders freuen, dass der Jazz nun über eine Anhängerkupplung mit 500 Kilogramm Stützlast verfügt. Das reicht für kleine Anhänger oder einen Fahrradträger.

Text: Moritz Doka
Bilder: Honda

<< Zurück zur Übersicht

Das könnte Sie auch interessieren:



ai-Abonnenten haben unbeschränkten Zugriff auf alle unsere digitalen Inhalte. Bitte melden Sie sich mit Ihrem Account an. Wenn Sie noch keinen Account haben, können Sie ihn HIER kostenlos erstellen. Ihre persönliche Kunden- und Abonummer finden Sie auf der Aborechnung und auf der Folie, mit der die ai verpackt zu Ihnen kommt.