Trumpf?

Mini Concept Aceman – wendet er das Blatt?

Es ist ein wenig ruhiger geworden um Mini. Man scheint in München nicht so recht zu wissen, wohin mit der Marke. Die Übernahme einer chinesischen Plattform soll künftig helfen die Stückkosten zu senken. Das Mini Concept Aceman gibt einen Ausblick auf die Zukunft.

Veröffentlicht am 27.07.2022

Viel gibt es nicht zu sagen zum Aceman. Ausser einigen Details zu den Abmessungen und zum Infotainment-System lässt sich Mini nicht entlocken. Dabei ist der Name vielleicht das spannendste am Fahrzeug überhaupt.

Mini Concept Aceman – wird der Name Programm?

Mini Concept Aceman, also der As-Mann, der, der die Trümpfe in der Hand hält und das Spiel gewinnt. Doch, sind seine Karten wirklich so gut? Der letzte Mini, der auf einen ähnlichen Namen gehört hat, ging als grösster Flop der Firmengeschichte in die Annalen ein. Was macht den Aceman soviel besser als den Paceman?

Ein Formfaktor am Puls der Zeit

Der grösste Unterschied sind die Türen. Der Aceman hat auch hinten zwei und soll fünf Personen Platz bieten. Er entspricht also voll dem aktuell grassierenden SUV-Trend. Mit nur 4,05 Metern Länge bleibt er dennoch angenehm kurz. Wirklich „mini“ ist er bei 1,59m Höhe allerdings lange nicht mehr. Allerdings bleibt ein deutlicher Respektabstand zum grösseren Countryman, der ebenfalls in diesem Jahr noch neu auf den Markt kommt – ebenfalls auf chinesischer Basis.

Technische Daten unbekannt

Leider lässt man sich in München derzeit noch keine Details zum Fahrzeug entlocken. Gerade mit Blick auf den smart #1, der ein wirklich sehr gutes Elektrofahrzeug für den Alltag darstellt, darf man gespannt sein auf die Daten des kleinen Mini Crossovers. Er muss in Sachen Batterieleistung liefern, um nicht ins Hintertreffen gegenüber dem ebenfalls aus China angeschobenen smart zu geraten.

Minimalistisches Interieur mit Serienchancen

Auch wenn das Cockpit des Konzept in Sachen Materialauswahl und Infotainment sehr minimalistisch wirkt, so rechnen wir ihm durchaus Zukunftschancen ein. Mini muss sich mehr oder weniger neu erfinden, um künftig Bestand am Markt zu haben. Radikal reduziertes Design gehörte da schon immer zum Kern der Marke und würde gut in den Anforderungskatalog künftiger Grossstadt-Mobilität passen. Man darf also gespannt sein, wie es weitergeht.

Text: ai -Online-Redaktion/DF/FM
Bilder: Mini

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