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Thomi beweist Grösse (mit Videos)

Auf der virtuellen Strecke von Spa-Francorchamps stand das dritte Online-Event zur SWISS SIMRACING SERIES 2020 an. Adrian Thomi präsentierte sich in bestechender Form und hatte die Konkurrenz im Griff.

Veröffentlicht am 18.08.2020

Im letzten Online-Event zur SWISS SIMRACING SERIES 2020 ging es für manch einen Piloten um alles oder nichts. Beispiel Lukas Eugster oder Pascal Jutz. Erstgenannter verschenkte am Nürburgring in der letzten Runde beim Überrunden eines langsameren Fahrzeugs mit einem Unfall seine bereits sicher geglaubte Qualifikation. Und auch Jutz hatte zwei Streichergebnisse zu verzeichnen. In Brands Hatch schied er aus und am Nürburgring begrub ein Unfall gleich in der ersten Runde seine Hoffnungen auf ein Weiterkommen. Ergo mussten Eugster und Jutz nochmals ihr ganzes Können aufbieten, um gegen die starke Konkurrenz bestehen zu können und sich für das Finale zu qualifizieren.

Thomi setzt erste Duftmarke

Bereits im Qualifying machte Adrian Thomi mit der schnellsten Rundenzeit und der daraus resultierenden Pole-Position auf sich aufmerksam. Gegen die 2:21,285 Minuten, die er in den Asphalt der Ardennen-Achterbahn brannte, war die Konkurrenz machtlos. Knapp dahinter, und mit nur neun Hundertsteln Abstand, belegte Lukas Eugster Platz 2 gefolgt von Pascal Jutz. Wie eng es zu- und herging, beweist die Tatsache, dass sich die Zeiten der ersten sechs innerhalb einer Sekunde bewegten. Schnellster Ü40-Pilot war zu diesem Zeitpunkt rund acht Zehntel hinter Thomi und auf P6 liegend Mirco Pompilii.

SWISS SIMRACING SERIES 2020

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Im 20-minütigen Rennen liess das Duo Thomi/Eugster aber nichts anbrennen. Sie kamen sauber durch La Source – die erste Kurve nach der Start-Ziel-Geraden – und setzten sich zunächst etwas vom Feld ab. Manch anderer Fahrer wurde jedoch in seinem Vorwärtsdrang gestoppt. So löste Andreas Bohny mit einem sehr optimistischen Überholmanöver eine Kettenreaktion aus, in die am Ende rund fünf bis sechs Fahrzeuge involviert waren. Die Strafe folgte auf dem Fusse. So bekam er von der Rennleitung nach der Analyse des Unfallhergangs eine 30-Sekunden-Zeitstrafe aufgrund unsportlichen Verhaltens aufgebrummt. Genau die kostete ihn letztendlich P3 in der Ü40-Wertung, der zur Teilnahme am Finale berechtigt. Unterdessen lieferten sich Lukas Eugster und Adrian Thomi ein sehenswertes Duell. Immer und immer wieder setzte Eugster den vor ihm fahrenden Thomi unter Druck, um ihn in einen Fehler zu treiben. Der spulte jedoch routiniert sein Pensum herunter und siegte am Ende mit rund drei Sekunden Vorsprung vor Eugster und Pascal Jutz, der die Qualifikation fürs Finale im dritten Anlauf endlich schaffte.

 

Kategoriensieger

Thomi, Eugster und Jutz sind also die drei Finalisten der Kategorie Standard. Auf den Rängen 7, 8 und 9 überquerten Thomas Hähnel, Mirco Pompilii und Rolf Imhof die Ziellinie und sicherten sich damit die Finalplätze in der Ü40-Wertung. Als einzige Dame erreichte Shina Jung, die in der RacingFuel Academy in Horgen startete, auf P21 das Ziel, die damit ebenfalls beim Finale am 06.12. im Porsche-Zentrum Schlieren vertreten sein wird.

Damit stehen jetzt bereits 27 Piloten für das Finale am 6. Dezember im Porsche-Zentrum Schlieren fest. Doch damit nicht genug. Gesucht werden immer noch 15 Sim-Racer. Für das abschliessende Saisonfinale kann man sich über zwei Offline-Events qualifizieren. Sie finden im Zeitraum vom 25. bis 27. September anlässlich der Zürich Game Show beziehungsweise vom 13. bis 15. November an der Fantasy Basel statt.

Pro Offline-Event wird ein Nenngeld von 50 Franken fällig. Der jeweilige Betrag ist bei der Anmeldung zu bezahlen. Jeder Fahrer darf einmal pro Qualifikationsevent teilnehmen. Die Voraussetzungen für eine Teilnahme sind ein Mindestalter von 15 Jahren, Schweizer Wohnsitz- oder Aufenthaltsbewilligung sowie eine Körpergrösse von mindestens 1,60 Metern. Das gilt ebenfalls für die neu geschaffene «Ladies»- und «Ü40»-Kategorie. Fahrer, die vor dem 27.06.1980 geboren sind, dürfen in der letztgenannten Kategorie starten.

Text: Jörg Petersen

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