Corolla-XXL
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Toyota Corolla Cross – der Lückenfüller

Mit dem Toyota Corolla Cross schliessen die Japaner eine Lücke zwischen dem kleinen C-HR und dem grossen RAV4. Dabei setzen sie voll auf den Trend, dass nur Verkaufserfolg hat was nach SUV aussieht. Immerhin: Es gibt eine AWD-Option, auch wenn die elektrische Hinterachse nicht mehr als eine Traktionshilfe ist.

Veröffentlicht am 03.12.2021

In vielen Regionen der Welt gibt es ihn schon: Den hochgebockten Corolla, der auf den Beinamen Cross hört. Etwa in Thailand und Brasilien, aner auch in Japan und den USA. Nun kommt der Toyota Corolla Cross auch nach Europa, wurde dafür allerdings noch einmal deutlich überarbeitet.

Dass Äussere ist dabei sehr gefällig geblieben, hier haben die Japaner nichts geändert. Der Toyota Corolla Cross wirkt im Vergleich zu anderen Designs der Marke eher konservativ und zurückhaltend. Das wird viele Kunden freuen, denn die Kantigkeit der aktuellen Designlinie wurde nicht immer positiv aufgenommen.

Technisch baut der Toyota Corolla Cross auf modernsten Hybrid-Antrieb

Unter der Haube des Cross arbeitet die mittlerweile fünfte Generation des Toyota Synergy Drive. Statt der bislang verwendeten NiMH-Batterien kommen erstmal Lithium-Ionen-Kraftspeicher zum Einsatz. Allerdings weiterhin nur mit sehr kleiner Kapazität, denn eine Aufladung von aussen für lange elektrische Reichweite ist nicht vorgesehen zum Start.

Das System aus einem 2,0-Liter-Vierzylinder-Saugmotor und Elektroantrieb sorgt für 197PS und eine Beschleunigung von 8,1 Sekunden auf 100km/h. Wie gehabt gibt Toyota das Potenzial für elektrisches Fahren in der Stadt mit gut 50 Prozent der Zeit an – und hier würde das System sowieso seine Vorteile am stärksten ausspielen.

Auf Wunsch auch mit Allradantrieb – allerdings nur elektrisch

Interessant für die Schweiz ist die optionale Allradvariante AWD-i. Hier kommt ein 42PS-E-Motor an der Hinterachse zum Einsatz und macht den Toyota Corolla Cross damit zum Allradler. Allerdings ist angesichts des Hybrid-Layouts unmöglich weitere Strecken mit der Kraft aller Viere zu absolvieren. Man kann den Antrieb deshalb eher als Anfahr- und Traktionshilfe verstehen. Überhaupt schaltet er sich immer nur intelligent zu sollte der Griff an der vorderen Antriebsachse abreissen.

Zeitgenössisches Digital-Cockpit auch im Cross

Die tiefgreifendste Überarbeitung erfährt der Toyota Corolla Cross im Interieur. Hier wurde für die europäische Version tief in die Digital-Trickkiste gegriffen. Nicht nur ersetzt ein 12,3-Zoll-Display die bislang analogen Insturmente, auch der Zentral-Bildschirm lässt sich bis auf 10,5-Zoll hochrüsten und optional an die Cloud anbieten für Echtzeit-Diesen wie Verkehr, Parkplatz-Auskunft und Co.

Preislich hat man sich in Japan noch nicht festgelegt, allerdings dürfte die Platzierung zwischen CH-R und RAV4 auch bei den Einstiegspreisen Bestand haben. Mann dürfte also von etwa CHF 35‘000 ausgehen, wenn der Toyota Corolla Cross ab Mitte des Jahres zu den Händlern rollt.

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