Elektromobilität

Automotive Cells Company – Daimler bildet mit Stellantis und Total Batterieallianz

Die Versorgung mit Batteriezellen wird von strategischer Wichtigkeit sein in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Um nicht nur die eigene Abhängigkeit vom Weltmarkt abzubauen, sondern auch eigenes Know-How aufzubauen, hat sich der Daimler-Konzern nun der Automotive Cells Company angeschlossen. Mit Stellantis und Totalenergies ist das Konsortium nun nicht nur in Europa sehr schlagkräftig.

Veröffentlicht am 24.09.2021

Das Joint Venture wurde paritätisch aufgeteilt. Jeder der drei Anteilseigner hält nun einen Drittel der Anteile. Gemeinsam will man nicht nur die Fertigung, sondern auch die Forschung neuer Batterizellen vorantreiben. Ola Källenius stellt für das Unternehmen einen Investitionsbetrag von knapp einer Milliarde Euro bereit, wovon ein mittlerer dreistelliger Millionenbetrag kurzfristig eingebracht werden soll.

Die Gesamtinvestitionen in ACC belaufen sich auf sieben Milliarden Euro

Neben Geld bringt der Daimler-Konzern aber auch Technologiewissen und Produktions-Know-How mit in die Automotive Cells Company. Dabei ist es Källenius wichtig, dass er mit der ACC nicht nur einen lokalen Zulieferer hat, sondern auch einen, der spezifisch auf die Anforderungen neuer EQ-Modelle hin die Zelltechnologie entwickeln kann.

Die Entscheidung in die Automotive Cells Company zu investieren ist noch jung

Mit der Accumotive, einer vollständigen Daimler-Tochter, haben die Schwaben bereits einen Batteriepack-Spezialisten, der für sämtlichen elektrifizierten Modelle von Mercedes-Benz die Akkupakete liefert. Gemeinsam mit der Automotive Cells Company will man nun den Weg zum Selbstversorger gehen. Die Suche hat dabei nicht lange gedauert, erst im Juli hatte Källenius die Strategie öffentlich gemacht, dass man auf der Suche nach Partnern sei.

Zusammen mit den beiden Partnern will man mit der Automotive Cells Company schon in weniger als zehn Jahren auf eine jährliche Kapazität von 200 Gigawattstunden kommen. Das entspräche gut 2,5 Millionen Oberklasse-Stromern, oder fünf Millionen Kompaktklasse-Elektrofahrzeugen. Damit sollte sich das Ziel ab 2030 nur noch rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge anbieten zu wollen erreichen lassen.

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