Motorsport

Formel E – Schweizer zahlen Lehrgeld

Die Formel E war stets ein gutes Pflaster für Schweizer Fahrer. Beim ersten Lauf in Mexiko mussten Sébastien Buemi, Nico Müller und Edoardo Mortara aber noch Lehrgeld bezahlen.

Veröffentlicht am 17.01.2023

Sébastien Buemi (unten) ist mit 13 Siegen Rekordmann in der Formel E. Nach zwei schwierigen Saisons mit Nissan will er mit Envision endlich wieder zu alter Stärke zurückfinden. Mit Platz 6 lieferte er beim Saisonauftakt in Mexiko auf alle Fälle ein Ergebnis ab, auf dem es sich aufbauen lässt.

Rückkehrer Nico Müller (unten) wird dagegen mit Abt Cupra zunächst wohl noch kleinere Brötchen backen müssen. Das erste Rennen beendete er, nachdem er noch vier Plätze gut machte, nur auf Platz 14. „Das gesamte Team und auch ich haben an diesem Wochenende enorm viel gelernt“, sagt Müller. „Kommen wir nach Hause, geht es an die Datenanalyse und dann in den Simulator, denn das nächste Rennen ist zum Glück schon in zwei Wochen.“

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Fehlende Balance

Noch schlechter verlief der Auftakt für Edoardo Mortara. In Mexiko parkte er seinen Maserati rückwärts in der Bande und schied aus. Mortara: "Dieses Wochenende war nicht unser bestes. Nach der Pace, die wir in Valencia hatten, war es schwierig, einen guten Rhythmus zu finden –besonders über eine Runde. Ich schaffte es, im Rennen zurückzukommen. Bis zum Unfall waren wir in einer guten Position, vor allem was unsere Pace und die Energie betrifft. Wir werden unsere Daten jetzt genau untersuchen, verstehen, was passiert ist, und greifen in Diriyah wieder an.“

Souverän gewann der Brite Jake Dennis mit seinem vom Porsche-Motor angetriebenen Andretti-Boliden. Pascal Wehrlein im Werks-Porsche und Pole-Setter Lucas di Grassi (Mahindra) überquerten auf Platz 2 und 3 die Ziellinie.

Text: Jörg Petersen
Fotos: Hersteller

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