Familiengesicht

Mazda CX-5 Facelift – überraschend verändert

Das Mazda CX-5 Facelift für das kommende Modelljahr überrascht, denn häufig sind die kosmetischen Massnahmen im Rahmen solcher Überarbeitungen kaum zu sehen. Doch die Japaner legen gründlich Hand an und modifizieren Optik und Technik tiefgreifend.

Veröffentlicht am 14.09.2021

Das Mazda CX-5 Facelift muss sitzen. Denn der kompakte SUV ist weltweit für gut ein Drittel der gesamten Verkäufe verantwortlich. Experimente sollte man hier nicht wagen. Umso überraschender fällt die Überarbeitung aus. Denn Mazda traut sich eine recht deutliche Veränderung.

Am auffälligsten sind die kosmetischen Modifikationen an der Front. Der Kühlergrill und das Marken-Signet sind deutlich dreidimensionaler, überhaupt wirkt das ganze Gesicht etwas aufgeräumter und klarer. Man erkennt nun die gewollte Ähnlichkeit zum 3er, der bereits die geglättetere Formensprache zu grossem Erfolg führte. Na-türlich wurden auch sämtliche Leuchten angepasst und auf neuesten LED-Standard gebracht.

Das Mazda CX-5 Facelift ist im Innenraum nur sehr dezent

Im Interieur sind die Änderungen weniger tiefgreifend. Technik-Spezialisten erken-nen den neuen Fahrmodusschalter, der mit dem Mazda CX-5 Facelift Einzug ins Cockpit hält. Die Japaner nennen ihn Mi-Drive, kurz für Mazda Intelligent Drive Sel-ect. Er verstellt auf Wunsch die Kennfelder für Antrieb, Lenkung und Fahrwerk bei den Benzinern mit Automatikgetriebe und den Allrad-Modellen.

Bei den Motoren bleibt sonst alles beim Alten. Benzinerseitig gibt es weiterhin die beiden innovativen Skyactiv-G-Saugmotoren mit Zylinderabschaltung, die es im 2,5-Liter-Modell auf 195PS und in der 2,0-Liter-Version auf 165PS bringen. Das Topmodell ist nicht nur mit Sechsstufen-Automatik, sondern auch mit Allradantrieb ausrüstbar.

Mazda lässt den Diesel nicht sterben

Doch trotz der feinen Ottomotoren lässt Mazda auch den Diesel weiterleben. Der 2,2-Liter-Biturbo-Vierzylinder kommt in zwei Leistungsstufen. Die Basis bildet eine 150PS-Version, kombinierbar mit Front- oder Allrad, sowie manuellem und Sechs-gang-Automat. Gleiches gilt für den 184PS starken Top-Diesel. Dank SCR-Katalysator erfüllen die Selbszünder ebenso die EU6d-Norm, wie auch ihre parti-kelgefilterten Otto-Brüder.

Technisch kommen zudem einige Fahrerassistenzsysteme mit dem Mazda CX-5 Facelift dazu. Die Japaner nennen die Kombination der Assistenten i-Activsense und inkludieren darin eine erweiterte Stauassistenz, aber auch adaptive Matrix-LED-Scheinwerfer.

Neue Ausstattungsvarianten bringen Farbe ins Spiel

Als höchste Ausstattungslinie im neu sortierten Angebotsportfolio rangiert die Sports-Line Plus. Sie erhält komplett in Wagenfarbe lackierte Anbauteile wie Rad-läufe, Seitenschweller und Stossfänger-Unterteile. Dazu gibt es mächtige 19-Zoll-Alufelgen in silber. Innen schmeichelt weiches Nappaleder und edles Echtholz dem Ambiente.

Daneben gibt es zwei für japanische Verhältnisse eher extrovertiert auftretende Sondermodelle zum Mazda CX-5 Facelift. Der Newground gefällt mit seiner aus-sergewöhnlichen Lackierung, sowie schwarzen Kontrasten an den Anbauteilen. Auch hier geben 19-Zoll-Alufelgen einen weiteren Kontrast. Im Innenraum gibt es Wildlederbezüge mit hellgrünen Nähten; auch die Akzente an den Lüftungsdüsen sind in dieser Farbe ausgeführt.

Dem Sport verpflichtet ist das Homura-Sondermodell. Es zeichnet sich durch ein schwarz glänzendes Finish an Kühlergrill, Stoßfänger-Unterteilen, Radläufen, Seitenschwellern und Außenspiegeln aus. Die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen glänzen in schwarzer Metallic-Lackierung. Für den sportlichen Touch sorgen rote Akzente im Lufteinlass an der Front. Auch die Nähte an den schwarzen Ledersitzen sowie an Lenkrad, Schalthebel und den Türverkleidungen sind in Rot gehalten.

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