Concept

Cupra Urban Rebel – Spanische Rebellion

Der Cupra Urban Rebel hat Grosses vor. Er soll Motorspot-Flair in die Stadt bringen. Dabei zielt er vor allem auf ambitionierte Autofahrer, die eher mit gemischten Gefühlen in die automobile Zukunft schauen.

Veröffentlicht am 07.09.2021

Optisch ist der Spanier die wohl radikalste Interpretation eines Stadtautos. Statt auf braves Stadtauto macht der Cupra Urban Rebel auf Tourenwagen – zumindest optisch. Angriffslustig präsentiert er sich mit schmalen LED-Lichtern, ausgestellten Kotflügeln, mächtigen Luftleitblechen, Schaufelrad-Felgen und muskulösem Hinterteil. Ein mächtiger Dachspoiler komplettiert den Tourenwagenlook.

MEB-Stadtflitzer

Dabei geht es unter der Haube eher zivilisiert zu. Natürlich protzt die Studie mit einem Schlagzeilen-würdigen Leistungswert von 435 PS, doch im Kern ist er recht seriennah. Auf nur 4,08 Metern Gesamtlänge präsentiert der Urban Rebel erstmals die Kurzversion des MEB-Baukastens auf den auch der ID.1 und ID.2 basieren werden.

Mit dem Marktstart lässt sich Cupra noch bis 2025 Zeit. Doch die Emotionen sollen mit dem kleinen Rebell schon einmal in die richtige Richtung gelenkt werden. Schliesslich sind die kleinen VW-Derivate auf Massengeschmack getrimmt. Während die Skodas à la Fabia auf der praktischen Seite spielen, übernehmen die Cupras den sportlichen Part. Denn, «Fahrspass wird es auch im E-Zeitalter geben – egal in welcher Karosseriegrösse», ist sich Cupra-Chef Wayne Griffiths sicher. Hoffentlich behält er recht.

Text: Jörg Petersen
Fotos: Cupra

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